01.01.2011, 12:27 Uhr | DAPD
Hamburg (dapd-nrd). Rund 1.100 Mal ist die Hamburger Feuerwehr in der Silvesternacht ausgerückt. Die überwiegende Zahl der Einsätze, nämlich 864, waren Einsätze des Rettungsdienstes, wie die Feuerwehr am Samstagmorgen mitteilte. Zudem wurden die Feuerwehrleute zwischen 18.00 und 6.00 Uhr zu 235 Bränden gerufen, wovon etwa drei Viertel sogenannte kleine Feuer waren, also brennende Mülleimer, Papiercontainer und Ähnliches.
Die Feuerwehr stellte fest, dass es in diesem Jahr mehr Verletzungen durch Feuerwerkskörper gab als in den Jahren davor. So erlitt eine 27-Jährige schwere Verbrennungen im Gesicht und ein Knalltrauma, als neben ihr eine Rakete explodierte. Einem 20-Jährigen wurde beim unsachgemäßen Umgang mit einem sogenannten Vogelschreck ein Finger abgetrennt. Ein 30-Jähriger verletzte sich schwer, als in seiner Hand ein Böller explodierte. Verbrennungen zweiten Grades zog sich ein 29-Jähriger zu, als er von einer Leuchtrakete am Rücken getroffen wurde.
Insgesamt stieg die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Jahreswechsel 2009/2010 um etwa ein Viertel. In den Jahren davor waren es in etwa so viele gewesen wie an diesem Silvester.
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