31.05.2010, 08:04 Uhr | DDP
Hamburg: In einer U-Bahn-Station wurde ein 40 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt (Foto: dpa)
Schon wieder Brutalität in der U-Bahn: Ein 40-Jähriger ist in der Nacht zum Sonntag in einer Hamburger U-Bahn-Station von zwei Männern geschlagen und dabei lebensgefährlich verletzt worden - nur weil er seine Freundin beschützen wollte. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Eine Überwachungskamera hat den brutalen Übergriff gefilmt.
Mathias R. sitzt mit seiner Lebensgefährtin im Hamburger U-Bahnhof Niendorf Markt, als zwei 20 bis 30 Jahre alte Männer auf sie zukommen und die Frau belästigen und beschimpfen. Der 40-Jährige springt auf und versucht mit den Männern zu reden, die schlagen ihm plötzlich ins Gesicht. Mathias R. geht zu Boden und prallt hart mit dem Kopf auf. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung treten die Angreifer weiter auf ihn ein. Seine Freundin will ihm zu Hilfe kommen und wird am Arm verletzt.
Die beiden Männer flüchten schließlich, als ihr Opfer blutend am Boden liegt und sich nicht mehr bewegt. Mathias R. wird ins Krankenhaus eingeliefert und zweimal operiert. Er hat mehrere Schädelbrüche erlitten und liegt offenbar im Koma. Erst vor zwei Wochen war eine 19-Jährige im Hamburger Bahnhof Jungfernstieg erstochen worden.
Die Tatverdächtigen werden laut Polizei wie folgt beschrieben: Der erste ist 20 bis 30 Jahre alt, hat eine südländische Erscheinung, trug eine khakifarbene Hose und Jacke. Der zweite ist circa 30 Jahre alt, hat eine nordländische Erscheinung (möglicherweise Deutscher), mit einem auffälligem Haarschnitt: Der Oberkopf ist kahl rasiert, die Seiten sind behaart. Er trug eine blaue Jeanshose.
Quelle: t-online.de
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