23.01.2012, 14:00 Uhr
Ein elfjähriges Mädchen ist in Hamburg vermutlich durch die Einnahme des Betäubungsmittels Methadon ums Leben gekommen. Dies habe der erste Befund der Obduktion ergeben, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers und bestätigte damit einen Bericht des NDR.
Das Mädchen lebte bei einer Pflegefamilie im Stadtteil Wilhelmsburg. Es starb bereits am 16. Januar.
Wahrscheinlich sei das Kind in der Wohnung der Pflegeeltern mit dem Methadon in Berührung gekommen, sagte Möllers. Aber auch zu ihrem leiblichen Vater habe die Elfjährige Kontakt gehabt. Dieser sei in der Vergangenheit drogenabhängig gewesen.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Pflegefamilie und den Vater des Mädchen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.
Methadon ist ein synthetisch hergestelltes Betäubungsmittel, welches stark schmerzstillend wirkt. Es wird im Rahmen von Suchthilfe-Programmen als Ersatz für Heroin ausgegeben. Eine Überdosis des Mittels kann zum Tod durch Herz und Kreislaufversagen oder durch Atemlähmung führen.
Quelle: dapd
Sylvia B. schrieb:
am 23. Januar 2012 um 14:57:34
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Mädchen
Trauriges Schicksal
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Lulu schrieb:
am 23. Januar 2012 um 14:57:12
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Methadon
Das Zeug ist deutlich gefährlicher als Heroin. Das interessiert die "Obrigkeit" allerdings wenig...
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sigrid schrieb:
am 23. Januar 2012 um 14:53:50
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mädchen stirbt an methadon
ein skandal.
das arme kind. mein beileid.
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