31.01.2012, 20:20 Uhr
Frankfurt/Main (dpa) - Der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, sieht die Zukunft seines Parteifreundes Oskar Lafontaine laut einem Medienbericht zunächst im Saarland und nicht in der Bundespolitik.
"Jetzt haben wir eine neue Situation: Dadurch, dass jetzt die Wahlen im Saarland stattfinden, ist er dort zweifellos Spitzenkandidat unserer Partei", sagte Gysi am Dienstag im Hessischen Rundfunk (hr). Nach der Wahl müsse alles neu überdacht werden. Gysi hatte Lafontaine zuletzt dazu aufgefordert, zur Bundestagswahl im kommenden Jahr als Spitzenkandidat der Linken zu kandidieren.
Der 68-jährige Lafontaine ist zur Zeit Vorsitzender der Linken-Fraktion im Saar-Landtag und Spitzenkandidat seiner Partei bei der Neuwahl am 25. März. Die Linken sind drittstärkste politische Kraft im Land. 2009 erhielten sie 21,3 Prozent der Stimmen. Gysi betonte laut "hr-Info", am liebsten sei es ihm, wenn Lafontaine saarländischer Ministerpräsident werde. Das gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. CDU und SPD streben eine große Koalition an. SPD-Chef Heiko Maas hat ein rot-rotes Bündnis ausgeschlossen.
Quelle: dpa
Blümchen schrieb:
am 31. Januar 2012 um 21:07:56
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Oskar
So schlecht wäre es für das Saarland nicht!
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vorwärts58 schrieb:
am 31. Januar 2012 um 20:58:16
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Alles Gute
Alles Gute und viel Glück Lafo!!!!
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