12.12.2011, 09:14 Uhr
Der frühere Verteidigungsminister und CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg nutzt die EU-Kommission in Brüssel für seine Rückkehr auf die politischen Bühne. Zusammen mit der EU-Kommissarin für Digitales, Neelie Kroes, will Guttenberg am Montag eine Initiative zur Freiheit im Internet starten. Unterdessen bot die als CSU-Rebellin bekannt gewordene Landtagabgeordnete Gabriele Pauli dem Promi-Politiker eine politische Zusammenarbeit an.
Guttenberg war im März wegen einer in weiten Teilen abgeschriebenen Doktorarbeit von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten und in die USA gezogen. Eine Begründung, warum am Montag ausgerechnet Guttenberg an der Seite von Kroes auftreten soll, gibt es nicht.
Unterdessen äußerte die einstige CSU-Rebellin und mittlerweile fraktionslose Landtagsabgeordnete Gabriele Pauli ihr Interesse, in einer neuen Partei mit Guttenberg zusammenarbeiten zu wollen. "Das könnte ich mir gut vorstellen", sagte Pauli der Illustrierten "Bunte". Die Zeit sei reif für neue Parteien.
"In Deutschland sucht die Bevölkerung nach wählbaren und seriösen Alternativen zu den etablierten Parteien", sagte die 54-Jährige. Nach dem Ende November veröffentlichten Buch "Vorerst gescheitert" waren Spekulationen aufgekommen, Guttenberg könne sich die Gründung einer neuen Partei vorstellen.
Pauli war jahrelang Fürther Landrätin, gehörte bis 2007 der CSU an und saß auch im Landesvorstand. Nach einem Intermezzo bei den Freien Wählern hatte Pauli 2009 mit der "Freien Union" selber eine Partei gegründet, war dort aber ein Jahr später nach Querelen ausgetreten.
Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger hingegen schließt eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Verteidigungsminister kategorisch aus. "Nein, danke, wir haben kein Interesse an Guttenberg", sagte Aiwanger der "Süddeutschen Zeitung". Der Ex-Minister solle es weiter bei der CSU versuchen, "oder was Eigenes gründen".
Der Ex-Verteidigungsminister zeigt sich wieder öffentlich. In Halifax nimmt er an einer Diskussion über die Lage der Weltwirtschaft teil. zum Video
Mit Blick auf seine einstige Weggefährtin Gabriele Pauli, die 2009 nach einem Streit aus der FW-Landtagsfraktion ausgeschlossen wurde, sagte Aiwanger, er halte Guttenberg für ein "männliches Gegenstück zu Gabriele Pauli".
Quelle: dpa
Realo schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:06:09
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Guttenberg
Wo nimmt dieser Mensch nur diese Unverschämtheit her? Hätte er nur etwas Charakter und Ehre, er würde sich in Demut üben.
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Rudi schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:06:08
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K.T.
@Stoepsel
Schon wieder vergessen, dass der Mann wahrheitswidrig behauptet hat, seinen Dr. erhlich erworben zu haben? Er hat permanent
die ganze Republik belogen - haben Sie das versessen? So einem Aufschneider trauen Sie? Mich wundert wirklich nichts mehr.
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Heike schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:04:48
(438)
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was soll er machen
was soll er machen, er kann doch sonst nichts, (gut er kann auch das nicht)
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