23.12.2010, 08:36 Uhr
Ronald Reagan war von 1981 bis 1989 US-Präsident, er starb 2004 (Foto: Reuters)
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat vorgeschlagen, eine Straße oder einen Platz in Berlin nach dem früheren US-Präsidenten Ronald Reagan zu benennen. Dafür bekam er aus Union und FDP Zuspruch.
Aus Anlass des 100. Geburtstages Reagans am 6. Februar sagte Guttenberg der "Bild"-Zeitung: "Eine Straßenbenennung nach diesem großen Ehrenbürger wäre sehr zu begrüßen und der angetretene Beweis dafür, dass rot-rote Dankbarkeit nicht bei Rudi Dutschke enden muss." Im rot-rot regierten Berlin war 2008 eine Straße nach dem verstorbenen Studentenführer benannt worden.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), sagte der Zeitung: "Man sollte an diesen großen Freund Deutschlands an sichtbarer Stelle dauerhaft erinnern." Der Berliner FDP-Bundestagsabgeordnete Martin Lindner warnte: "Es wäre geschichtsblind und anmaßend, diesen großen Freund Deutschlands nicht angemessen zu würdigen."
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner sagte: "Ich fordere den Regierenden Bürgermeister (Klaus) Wowereit auf, sich dieser Idee persönlich anzunehmen." Der Chef der Senioren-Union, Otto Wulff, sagte, Reagan habe viel für die Wiedervereinigung geleistet.
Guttenberg machte sich in der "Bild" auch für eine Gedenkfeier zum 100. Geburtstag des US-Politikers in Berlin stark. Ronald Reagan wäre am 6. Februar 2011 hundert geworden. Er war von 1981 bis 1989 Präsident der USA. 1992 wurde der Republikaner für seinen Einsatz bei der Deutschen Wiedervereinigung mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin ausgezeichnet. Er starb 2004.
Quelle: dapd , AFP , dpa
Mirko schrieb:
am 22. Dezember 2010 um 18:57:51
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Platz(umbenennung)?
...da soll er bitteschön vorher das dort lebende Volk befragen, ob die Berliner damit einverstanden sind! Sicherlich
sind sie´s.
Aber einfach was fordern, welche Anmaßung hat der noch nicht ausgelassen?
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MWK schrieb:
am 22. Dezember 2010 um 18:57:29
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Reagan-Platz
Nichts gegen Ronald Reagan... aber er ist doch schon Ehrenbürger Berlins, reicht das nicht? Vielleicht kommt Merkel noch auf
die Idee, in Berlin eine Straße Geroge-Bush-Allee zu nennen, was ein mehr als erschreckender Gedanke ist. Manchmal fragt man sich wirklich, ob unsere Politiker keine anderen Probleme haben.
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