08.12.2011, 18:19 Uhr
GSG9-Beamte haben in Bochum ein mutmaßliches Mitglied einer Al-Kaida-Zelle in Deutschland gefasst.
Die Bundesanwaltschaft hat in Bochum einen mutmaßlichen islamistischen Terroristen von der GSG9 festnehmen lassen. Der 27-Jährige Halil S. soll Mitglied der sogenannten Düsseldorfer Zelle sein, die der Terrororganisation Al-Kaida zugerechnet wird.
Die Anschlagsplanungen des in Bochum festgenommenen Al-Kaida-Mitglieds befanden sich offenbar noch in einem frühen Stadium. Es habe keine Anhaltspunkte für ein konkretes Anschlagsziel oder konkrete Anschlagsvorbereitungen gegeben, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. Zuvor hatte "Focus Online" berichtet, es sei ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verhindert worden.
Es habe Hinweise gegeben, dass der 27-Jährige die Terrorpläne fortsetzen wollte, so ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. Er soll sich gefälschte Papiere beschafft und unter falschem Namen mehrere Wohnungen im Ruhrgebiet für die Vorbereitung eines Attentats angemietet haben. Bislang seien aber weder Sprengstoff noch Waffen gefunden worden.
Bei der groß angelegten Polizeiaktion wurden insgesamt 18 Wohnungen und Ladenlokale in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein durchsucht. In Kiel wurde ein mutmaßlicher Unterstützer der Düsseldorfer Zelle festgenommen. Florian M. soll nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Gemeinsam mit Halil S. soll der Mann mit zahlreichen weiteren Helfern für zahlreiche Betrügereien bei einem Online-Auktionshaus verantwortlich sein.
Das dabei erbeutete Geld in Höhe von etwa 5200 Euro soll zur Finanzierung von Anschlagsplänen der Terror-Zelle gedient haben. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die übrigen Beteiligten nichts von den Anschlagsplanungen des Beschuldigten aus Bochum wussten, sondern sich nur illegal bereichern wollten.
Drei mutmaßliche Terroristen der Düsseldorfer Zelle waren bereits Ende April festgenommen worden. Sie sollen einen Bombenanschlag geplant haben.
Die Festnahme des Al-Kaida-Verdächtigen zeigt nach Ansicht von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, dass die Gefahr durch islamistische Terroristen nicht gebannt ist. "Der Fall zeigt, dass Deutschland und Europa weiter im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus sind", sagte der CSU-Politiker am Rande der Innenministerkonferenz. "Wir tun deswegen gut daran, auch in der Zukunft wachsam zu bleiben."
"Aufgrund des sehr umsichtigen und entschlossenen Handelns unserer Behörden hat keine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung bestanden", sagte Friedrich. Einmal mehr hätten die Sicherheitsbehörden gezeigt, dass sie solche Anschläge rechtzeitig verhindern könnten.
Quelle: dapd , dpa
Mr_P schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 19:12:36
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Soso ...
... zu zweit mit "zahlreichen Betrügereien" 5.200 Euro ergaunert - Mann, das grenzt ja an Arbeit!
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Robin hood schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 18:58:20
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Miese Nachrichten
Al-Kaida ? das ich nicht Lache hört auf uns zu Betäuben leute sie wollen uns bloß Verarschen irgentwie müssen sie vom
bevorstehenden Euro crash ablenken
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Bruno schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 18:28:47
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Islamist
Hat doch der vermeintliche nochmals Glück gehabt. In Deutschland erwischt zu werden. Wenn überhaupt bekommt er nur eine geringe
Haftstrafe, Abschiebung? denke nicht ,den in seinem Heimatland,wen er überhaupt eins nachweisen kann??, droht im dort die Todesstrafe. Also lasst in laufen und gibt ihm ein angemessenes Taschengeld.
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