10.11.2011, 08:41 Uhr
Nach einem neuerlichen Grubenunglück in China werden mehr als 40 Bergleute unter Tage vermisst. Wahrscheinlich sind sie wegen einer Gasexplosion oder eines Gaslecks - die Angaben widersprachen sich - eingeschlossen.
Die genaue Zahl der Kumpel in dem Bergwerk ist bislang nicht bekannt. Das Unglück passierte nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua im Südwesten Chinas, genauer gesagt in der Sizhuang-Kohlegrube im Kreis Shizong nahe der Stadt Qujing (Provinz Yunnan). Die Rettungsversuche seien angelaufen.
Erst Ende vergangener Woche waren bei einem Grubenunglück in Zentralchina acht Bergleute ums Leben gekommen. Nach fast zwei Tagen eingeschlossen unter Tage konnten allerdings 45 Arbeiter am Samstag aus der Grube gerettet werden. Durch einen Bergschlag, bei dem sich Spannungen im Gestein schlagartig lösen, waren Schächte eingestürzt. Ursache der vielen Grubenunglücke in China sind häufig mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen und unzureichende Aufsicht gepaart mit weit verbreiteter Vetternwirtschaft.
Quelle: dpa
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