13.02.2012, 11:33 Uhr
Fast alle etablierten Parteien haben im vergangenen Jahr Mitglieder verloren. Sowohl die Volksparteien CDU und SPD als auch FDP und Linke sind massiv geschrumpft, wie aus einer Emnid-Umfrage im Auftrag der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" hervorgeht.
Am härtesten trifft der Mitgliederschwund die FDP: Binnen eines Jahres verlor sie rund 5400 Parteigänger - fast acht Prozent. Zum Jahreswechsel wies die Bilanz nach FDP-Angaben noch 63.123 Mitglieder auf.
Die Grünen können dagegen zufrieden sein. Sie sind die einzige im Bundestag vertretene Partei, die noch neue Anhänger hinzugewinnt - im Laufe des vergangenen Jahres waren es rund 6000 -, ein Zuwachs von fast elf Prozent auf 59.019 Mitglieder.
Im Aufwind ist auch die Piratenpartei. Sie knackte Anfang dieses Jahres die 20.000-Marke. 8000 neue Mitglieder fanden 2011 den Weg zu den Piraten.
CDU und SPD liefern sich trotz massiver Mitgliederverluste weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz bei der Mitgliederstärke. Erstmals rutschten beide Parteien im vergangenen Jahr unter die 500.000-Marke. Zum Jahresende verzeichnete die CDU nach eigenen Angaben noch 489.896 Beitragszahler, 15.418 weniger als ein Jahr zuvor.
Die SPD kann aufgrund "technischer Probleme" ihren Mitgliederstand zum Jahresende noch nicht beziffern. Der Abstieg trifft die Sozialdemokraten in jedem Fall härter. Vor 20 Jahren hatte die SPD noch fast eine Million Mitglieder.
Der allgemeine Mitgliederschwund sei erklärbar, sagt Klaus Peter Schöppner, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid. "Die Parteien sind einfach nicht mehr attraktiv genug." Das Problem sei, dass die Parteien angesichts der Europäisierung der Politik verstärkt als machtlos erscheinen, sagt Schöppner. "Der Bürger hat den Eindruck, dass Politiker immer weniger bewegen können."
Außerdem werde Politik immer weniger verstanden. "Den Parteien fehlt ein klares Profil." Bei der SPD wisse der Bürger nicht, ob sie sich weiter nach links entwickle, die CDU irritiere durch eine Sozialdemokratisierung.
Quelle: dapd
Rasputin schrieb:
am 13. Februar 2012 um 21:12:09
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Parteien
Wir leben in einem Land wo fast jeder eine Arbeit bekommt, wenn er nur will,
wo fast jeder über seine Bildung und Fähigkeiten
selbst entscheiden kann. Die es nicht können bekommen Ihren Lebensunterhalt vom Staat. In den meisten Ländern dieser Welt ist sowas nicht möglich.
Bezahlt wird dies von der arbeitenten Bevölkerung, von Unternehmern, Ärzten usw. Unsere Industrie steht in einem extrem harten Wettbewerb.
Geht die Industrie wirst haarig. Rot/Grün ist nicht gut für die Industrie.
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Vorbei schrieb:
am 13. Februar 2012 um 20:40:54
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Parteien
Wozu noch Mitglieder? Die Zeiten sind längst vorbei. Dafür haben diese
Strategen selbst gesorgt. Eine Partei hat nur für
Karreristen einen Sinn,
die durch dieselbe etwas erreichen möchten. Und zwar nur für sich!
Mittlerweile sind die drei größeren Parteien kaum noch zu unterscheiden.
Das allerübelste Gewächs, der übelste Charakter befindet sich zur Zeit
an der Spitze der CDU - ein herrlicher Import aus dem Osten- ! Wer sich
dazu hergibt, dieser Partei beizutreten, ist nicht ganz dicht!!!!
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Billiglöhner schrieb:
am 13. Februar 2012 um 20:35:13
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Idealisten statt Ideologen
Eigentlich bräuchten wir Idealisten, die ganz vorn für uns stehen. Idealisten, die uns unverblühmt reinen Wein
einschenken, Idealisten, die zuerst die Masse nähren und dann sich, Idealisten, denen wir Vertrauen können, weil sie Lug & Trug bei sich verabscheuen, Idealisten, die salomonische Weisheit besitzen und so handeln. Vermutlich gibt es sogar welche, doch deren Überlebensdauer (gesellschaftlich, politisch, finanziell, physisch) wäre vermutlich recht kurz.
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