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Griechenland-Krise schadet Merkel und der Union

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Umfrage: Griechenland-Krise schadet Merkel und der Union

05.05.2010, 12:08 Uhr

Nur ein Schatten ihrer selbst? Keineswegs, aber die guten Werte von Kanzlerin Merkel geben angesichts der Griechenland-Krise deutlich nach. (Foto: Imago)

Wegen der Griechenland-Krise weht Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Unionsparteien der Wind ins Gesicht. Kurz vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen verloren CDU/CSU in einer bundesweiten Forsa-Umfrage für "Stern" und RTL zwei Punkte gegenüber der Vorwoche und erreichten nur noch 34 Prozent. Auch Merkel selbst büßte an Zustimmung ein.

"Offenbar verübeln die Bürger der Union, dass sich Deutschland nun doch mit mehr als 22 Milliarden Euro an den Notkrediten für Griechenland beteiligt", notierten die Meinungsforscher am Mittwoch. Die FDP hielt sich in der vierten Woche in Folge stabil bei acht Prozent.

SPD und Grüne legen zu

SPD und Grüne konnten der Umfrage zufolge zulegen: Die Sozialdemokraten machten einen Punkt auf 25 Prozent gut, die Grünen kletterten um zwei Punkte auf 16 Prozent. Die Linke fiel auf zehn Prozent (minus eins). "Mit zusammen 51 Prozent liegen SPD, Grüne und Linke derzeit neun Prozentpunkte vor Union und FDP (gemeinsam 42 Prozent)", hieß es im Wahltrend von "Stern" und RTL.

Merkel verliert sechs Prozentpunkte

Derzeit würden nur noch 48 Prozent Merkel direkt zur Kanzlerin wählen - ein Minus von sechs Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche. Nur mäßige Noten gaben die Deutschen ihrem Krisenmanagement: Lediglich 41 Prozent finden, sie habe gut oder sehr gut gehandelt, fast jeder Zweite (48 Prozent) stellte ihr dagegen ein schlechtes Zeugnis aus.

Kanzlerin nicht mehr der ruhende Pol

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern": "Anders als bei der Bankenkrise vor anderthalb Jahren ist die Kanzlerin nicht der ruhende Pol, der den Menschen in der Krise Zuversicht und Orientierung gibt. Damals erklärte sie, das Hilfspaket sei nicht für die Banken da, sondern für die Menschen. Doch letzte Woche hat sie eine entsprechende Formel nicht gefunden." Das Meinungsforschungsinstitut befragte für die Partei- und Kanzlerpräferenz 2.501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger und zum Krisenmanagement 1.009 Wähler.


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Quelle: dapd

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Kommentare (62)

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Thema: "Griechenland-Krise schadet Merkel und der Union"

chris schrieb: am 5. Mai 2010 um 19:22:58
(0) (0) scheinheilig
Man kann keiner Partei mehr vertrauen,es gibt nur Versprechungen vor jeder Wahl.die grünen haben damals auch für harz4
gestimmt und jetzt machen sie wieder Verspechungen die sie auch nicht halten werden. es ist Geld für Griechenland da,nur für das eigene Volk haben die nichts.Es gibt immer mehr kürzungen mann kann sich bald nichts mehr leisten.armes Deutschland.Aber unsere politiker und Banken haben ja auch genug die sollten mal mit wenig Geld leben wie es denn meisten von uns .Alles Scheinheilg
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Hartaberfair schrieb: am 5. Mai 2010 um 18:39:26
(0) (0) Griechenland
Es wird Zeit das unsere Politiker lernen mit unserem Steuergeld so umzugehen wie mit ihrem eigenem. Habe ich kein Geld, kann ich
mir auch nichts leisten, habe ich Geld gebe ich es bestimmt nicht an einen Pleitestaat, um es zu verlieren. Wer übermäßig Schulden aufbaut sollte zum Offenbarungseid gezwungen werden und nicht mit billigen Krediten unterstüzt werden. Man sieht was dabei rauskommt. Euro weiter auf Talfahrt und Tote in Griechenland. Armes Deutschland, schlechtes Kriesenmanagement!
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wolle1997 schrieb: am 5. Mai 2010 um 17:43:04
(0) (0) Griechenhilfe
Mit 22 Milliarden € kann mann in Deutschland auch sehrviel erreichen !!! Kitaplätze,Schulen, Gesundheit ,Straßenbau usw usw usw usw

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