24.02.2012, 11:57 Uhr
Das Gesetz für den Schuldenschnitt Griechenlands ist unter Dach und Fach und soll die Schuldenlast um 107 Milliarden Euro verringern. (Quelle: dpa)
Athen (dpa) - Das griechische Parlament hat nach siebenstündiger Debatte das Gesetz für einen Schuldenschnitt gebilligt.
Für das Gesetz stimmten die Fraktionen der Sozialisten und der Konservativen im Block, wie das Präsidium des Parlaments mitteilte. Am Freitag soll den privaten Gläubigern das offizielle Angebot zum Schuldenschnitt, das sogenannte PSI (Private Sector Involvement), gemacht werden, erklärte das Finanzministerium.
Das Gesetz sieht laut Finanzministerium vor, dass die privaten Gläubiger auch zum Forderungsverzicht gezwungen werden könnten, falls die Beteiligung am freiwilligen Schuldenschnitt zu niedrig ausfallen sollte. Der Schuldenschnitt soll die griechische Schuldenlast um 107 Milliarden Euro verringern. Insgesamt sollen private Gläubiger auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen gegenüber Athen verzichten.
Hinzu kommt der Tausch der restlichen Papiere zu deutlich schlechteren Bedingungen. Die neuen Anleihen sollen bis 2015 einen Zinssatz von 2 Prozent haben. Danach soll der Zinssatz stufenweise steigen - bis 2021 auf 3,0 Prozent, danach 4,3 Prozent. Verzicht und veränderte Konditionen summieren sich nach Berechnungen von Experten auf einen Verlust von über 70 Prozent des Nominalwerts der Anleihen.
"Nach jetziger Planung soll am 8. März zusammengerechnet werden, welche Banken und Geldinstitute sich zum Schuldenschnitt bereit erklärt haben und in welcher Höhe", sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die verschiedenen Verträge zum Tausch der alten in neue Staatsanleihen am 12. März unterzeichnet werden.
Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos sagte kurz vor der Abstimmung: "Damit Griechenland wieder auf eigenen Beinen stehen kann, brauchen wir jetzt Arbeit-Arbeit-Arbeit." In den kommenden Tagen sollen weitere Gesetze verabschiedet werden. Dabei geht es unter anderem um die Kürzung des Mindestlohnes um 22 Prozent und um 150 000 Entlassungen im staatlichen Bereich bis 2015.
Quelle: dpa
Rose schrieb:
am 23. Februar 2012 um 20:56:36
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@Einfacher Bürger
Ich sage arme Griechen , das ist alles geld für die Bänker der Gutmenschen der Grieche hat nichts davon !
Übrigens wo
nehem Sie die Einstellung zu den "Demokratischen Ungarn " her?
Sie hätten nur noch Romänien vor den Griechen stellen sollen !
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Hironimus schrieb:
am 23. Februar 2012 um 17:12:16
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Und die Politdeppen merken es nicht...
Noch vor Ostern werden die "stolzen" Bettelgriechen wieder angekrochen kommen und nach weitere
Milliarden anklopfen. Bei uns sitzen die Bettler mit Mützen vor dem Eingangstüren mancher Geschäfte - in Griechenland sitzen die Bettler auf Yachten, Privatinseln und in Villen. So dämlich sind due europäischen Politdeppen dass sie nicht merhen wie ihr eigenes Volk geplündert wird.
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Einfacher Bürger schrieb:
am 23. Februar 2012 um 13:44:29
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Einfache Frage
Warum "kriechen" wir EUROPÄER eigentlich so vor den "Griechen". Wenn schon Hilfe, dann für wirklich Willige,
wie z.B. Ungarn. Beim griechischen Volk kommt von der Hilfe sowieso nichts an und die "Griechische Presse" beschimpft uns Bundesbürger auch noch als NAZIS.
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