26.02.2012, 08:12 Uhr
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) rät Griechenland, aus der Euro-Zone auszutreten. "Außerhalb der Währungsunion sind die Chancen Griechenlands, sich zu regenerieren und wettbewerbsfähig zu werden, mit Sicherheit größer, als wenn es im Euro-Raum verbleibt", sagte der CSU-Politiker dem "Spiegel".
Weiter sagte der Innenminister demnach: "Ich rede nicht davon, Griechenland rauszuschmeißen, sondern Anreize für einen Austritt zu schaffen, die sie nicht ausschlagen können."
Damit widerspricht CSU-Politiker Friedrich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU). Beide hatten immer wieder erklärt, Griechenland in der Euro-Zone halten zu wollen. Unterstützung erhielt er vom Chef des Müncher Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. Am Montag entscheidet der Bundestag über das zweite Hilfspaket für Athen.
Aus Regierungskreisen hieß es am Abend, die Politik der Bundesregierung "zielt unverändert auf eine Stabilisierung Griechenlands in der Euro-Zone mithilfe europäischer Solidarität und massiver griechischer Eigenanstrengung ab". Dem diene auch das zweite Hilfspaket für Griechenland. Die dazugehörige Vorlage für den Bundestag sei "mit allen Ressorts" abgestimmt worden.
Athen kann vorerst durchatmen: Die Euro-Finanzexperten billigen ein zweites Rettungspaket für den überschuldeten Staat. zum Video
Zum wiederholten Male sprach sich Ifo-Chef Sinn dafür aus, dass Griechenland wieder eine eigene Währung einführt. Nur dann habe das Land eine Chance auf wirtschaftliche Erholung, sagte er dem "Euro am Sonntag" laut Vorabbericht.
Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle, zeigte sich vor der Abstimmung im Bundestag verhalten skeptisch zum neuen Hilfsprogramm. "Ob das im Paket genannte Ziel, die Verschuldung Griechenlands bis zum Jahr 2020 auf 120,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken, erreicht werden kann, da habe ich gewisse Zweifel", sagte der CDU-Politiker dem "Spiegel".
Quelle: dapd
Wotanssohn schrieb:
am 26. Februar 2012 um 18:12:41
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Elfe der Hohen Tatra schrieb: am 26. Februar 2012 um 17:17:03
Sind Sie so naiv oder tun Sie nur so? Es ist völlig unerheblich und zugleich
Darlegungs- und Auffassungssache, ob sich wer mit der deutschen Geschichte befassen will oder nicht. Zeigen Sie mir einen TV Sender, auf dem nicht täglich eine Dokumentation dahingehend ausgestrahlt wird. Wenn Sie sich die Schuhe "der rechten Ecke" anziehen, oder sich behelligt fühlen, ist das Ihr Problem. Ich verherrliche nichts und muss auch nicht gesenkten Hauptes durch mein Leben schreiten.
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Küfi schrieb:
am 26. Februar 2012 um 18:11:08
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Griechenland
Merkt euch die Parteien die für weitere Griechendlandhilfe stimmen.Diese Parteien sind für mich nicht wählbar. Jeder Bürger
sollte darüber mal bei den nächsten Wahlen Nachdenken.
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chinook schrieb:
am 26. Februar 2012 um 18:05:45
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der einfache grieche
ist genauso " arm " dran wie der einfache deutsche. die einfachen bürger haben keine lobby. die
parteiendemokratie schimpft sich demokratisch, unter ihren deckmantel ist aber ein weit verzweigtes netz des lobbyismuss. ( parteifarbe dabei völlig egal). deshalb so schnell wie möglich her mit der direkten demokratie. sie ist die einzige rettung für den einzelnen kleinen geldbeutel der einfachen bürger ( und die sind in der überzahl und hätten die wähler mehrheit )
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