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Greenpeace: Salzstock Gorleben ist von Gaseinschlüssen durchzogen

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Greenpeace: Salzstock Gorleben ist nicht dicht

07.02.2011, 14:07 Uhr

Das Erkundungsbergwerk Gorleben in Niedersachsen (Foto: dapd)

Das Erkundungsbergwerk Gorleben in Niedersachsen (Foto: dapd)

Nach Angaben von Greenpeace ist der Salzstock in Gorleben "offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen". Die Umweltorganisation beruft sich dabei auf Untersuchungsberichte der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die bislang aus unbekannten Gründen nicht öffentlich geworden seien.

Nach Greenpeace-Angaben hat die BGR in sämtlichen Gesteinsproben des Bereichs, der für die Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle genutzt werden soll, Gas und flüssige Kohlenwasserstoffe gefunden. Die Behörde habe auch Gasanteile von bis zu 45 Prozent nachgewiesen, die von außen in den Salzstock eingedrungen seien. Ein Wissenschaftler, der die Berichte im Auftrag von Greenpeace ausgewertet hat, kommt zu dem Schluss, "dass eine sichere Lagerung hoch radioaktiven Atommülls in Gorleben unmöglich ist, da der Salzstock seine notwendige Barrierefunktion gegenüber der Umwelt nicht erfüllt".

Greenpeace forderte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) erneut auf, die Endlagerpläne in Gorleben zu stoppen und das Endlagerkonzept in Salz grundsätzlich zu überprüfen. "Es gab in der Vergangenheit Wege für das Gas in den Salzstock und damit kann es auch in Zukunft über diese Risse und Klüfte zu Wanderungen von Gas, Wasser oder Radionukliden kommen", sagte der Atomexperte der Organisation, Mathias Edler.


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Quelle: AFP , dpa

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Kommentare (45)

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Thema: "Greenpeace: Salzstock Gorleben ist von Gaseinschlüssen durchzogen"

Connie schrieb: am 7. Februar 2011 um 21:38:48
(0) (0) Gorleben ....
Es gilt nicht nur für Gorleben: Wir werden von einer ganzen Riege von Wirtschaftbossen und deren Vasallen - unseren Politikern
- verraten und verkauft. Die breite Masse will es offenbar auch nicht anders. So sind 'wir' Deutsche nun mal - hinterher will Keiner etwas gewusst oder gemerkt haben. So machen 'wir' weiter auf Wohlfühlgesellschaft und Besitzstandswahrung - ganz nach dem Motto; 'Nach uns die Sintflut .....'
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Nina schrieb: am 7. Februar 2011 um 21:38:17
(0) (0) @ Frager 14.59 MIBA15.07
Trittin hat den Ausstieg aus dem Atomenergie ausgehandelt und die jetzige(CDU/CSU/FDP)Regierung hat es Rückgängig
gemacht.Jedoch auch die Grünen waren nicht allein in der Regierung - sondern es war eine Koalition. Als Gabriel Umweltminister war, war die Koalition mit CDU/CSU(die sind vehemente Atomenergiebefürworter auf Landes und Bundesebene).Der Bau derAnlage für Transmutation soll mindestens noch 20-30 Jahre dauern - und man weiss bislang noch nicht welche Folgewirkungen entstehen(evtl.Fake?)
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Nina schrieb: am 7. Februar 2011 um 21:15:22
(0) (0) Timmay * ... Herstellungskosten sinken
Wer es sich leisten kann - sollte Solaranlagen auf das Dach bringen. Möglicherweise halten
Solaranlagen auch länger - nur die Garantie ist auf 20 Jahre begrenzt. Im übrigen kann man Solarzellen wiederaufbereiten und das Dach ist ein guter Platz dafür.Mancherorts scheint die Sonne recht viel- also nicht verallgemeinern. Allerdings sollten nur DachSolaranlagen gefördert werden um mögl. wenig Landwirtschaftsfläche zu verbrauchen. Wirtschaftlichkeit verbessert sich,denn Energiekosten steigen und ..*
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