23.11.2011, 11:42 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Paris (dpa) - Atomkraftgegner haben nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace in Nordfrankreich die Abfahrt des jüngsten CastorTransports nach Gorleben behindert. Nahe dem Bahnhof Valognes hätten sie die Gleise beschädigt, erklärte am Mittwoch Greenpeace-Mitarbeiter Andree Böhling.
"Es sieht so aus, als ob zumindest jetzt kein Zug fahren kann, alles deutet daher auf eine Verzögerung hin." Stunden vor dem Start des mit hochradioaktivem Müll beladenen Zugs war es Demonstranten offenbar gelungen, die Gleise zu erreichen. Bevor Polizisten sie mit Tränengas vertrieben, hatten sie demnach Steine entfernt und die Gleise zu deformieren versucht. Augenzeugen berichteten von Arbeitern, die die Gleise untersuchen.
Mit den Castoren wird deutscher Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Gorleben gebracht.
Quelle: dpa
Riff schrieb:
am 23. November 2011 um 18:52:35
(0)
(0)
Castor-Transport
Diese Demonstraten glauben unser jetzigen Regierung nicht das Sie wirklich aus der Atomenergie austeigen will (gibt ja
schleislich noch diverse Schlupflöcher, deshalb Protestiren Sie weiter damit Frau Merkel und Ihre Nachfolger nicht vergessen das Sie eine Atomaustieg beschlossen haben.
mehr
Kommentar melden
Wolfgang schrieb:
am 23. November 2011 um 12:01:29
(0)
(0)
Castor-Transport
Ich frage mich, was diese Demonstranten eigentlich wollen. Der Müll ist nun mal da und muss sicher gelagert werden. Oder
soll er an Ort und Stelle bleiben? Das wäre ihnen sicher auch nicht recht! Freilich, Atomkraft ist kritisch, aber die Alternative? Windparks - schon melden sich Stimmen: Ja schon, aber ja nicht bei uns! Neue Stromleitungen um Windenérgie vom stürmischen Norden in den windarmen Süden zu transportieren? Ja, aber nicht bei uns. Also wie nun? Zurück zum Lagerfeuer????
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video