02.09.2008, 10:53 Uhr
Deutsche ISAF-Soldaten in Afghanistan (Quelle: Reuters)Nach den tödlichen Schüssen auf Zivilisten hat der Gouverneur der nordafghanischen Provinz Kundus die Bundeswehr in Schutz genommen. "Der Fehler lag nicht bei den Deutschen", sagte Gouverneur Engineer Mohammad Omar in Kundus-Stadt. Schuld sei der Fahrer des Wagens, der in der vergangenen Woche unter Beschuss geratenen war, weil er am Checkpoint nicht gestoppt hatte, sondern umgedreht war.
Die Angehörigen der getöteten Frau und der beiden getöteten Kinder seien inzwischen bei ihm vorstellig geworden. "Die Familie ist nicht wütend." Omar betonte, es habe sich um einen Unfall gehandelt.
Erneut Schüsse auf Bundeswehr Keine Verletzten
AfghanistanWieder Anschlag auf Bundeswehr-Konvoi
BerichtBundeswehr bestätigt tödliche Schüsse
Hintergrund Getötete Zivilisten in Afghanistan
Tödlicher Anschlag Deutscher Soldat stirbt in Kundus
Hintergrund Der ISAF-Einsatz in Afghanistan
Quelle: dpa
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