20.01.2012, 11:56 Uhr
Bei der Renovierung eines Hauses in Görlitz ist ein Arbeiter durch ein Loch im Fußboden eine Etage tiefer gestürzt - sein Kollege kümmerte sich danach nicht um den Verletzten, sondern verließ die Baustelle, sagte ein Polizeisprecher.
Mit dem Handy rief der Verletzte selbst Hilfe. Über Balken und in absoluter Dunkelheit tasteten sich die Einsatzkräfte am Donnerstagabend zu dem Mann, der die Retter mit Hilferufen auf sich aufmerksam machte. Den Angaben zufolge ereignete sich der Unfall, nachdem die Männer nach der Arbeit noch ein Bier getrunken hatten.
Quelle: dpa
Sebastiane schrieb:
am 20. Januar 2012 um 12:44:59
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Viele Handwerker
sind unterbezahlt. Warum also Überstunden machen und den Kollegen aus dem Sumpf holen. Das System ist schuld und nicht der Kollege!
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tesla01 schrieb:
am 20. Januar 2012 um 12:24:01
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Erleuchtung
Gute Arbeit von den Kollegen (bin selbst beim DRK). Aber "absolute Dunkelheit"? Es gibt immer Handscheinwerfer auf den
Fahrzeugen und viele Kollegen haben eine Taschenlampe am Mann. Niemand würde riskieren, eine Rettung in absoluter Dunkelheit vorzunehmen: Unnötige Sensationsmache, die brauchen wir nicht.
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dieter schrieb:
am 20. Januar 2012 um 11:20:58
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Tiefen Sturz
Das war ganz Klar eine "unterlassene Hilfeleistung" und ist Strafrechtlich zu ahnden. Selbst der griff zum Telefon und
Rufen von 112 wäre eine angemessene Hilfe gewesen, auf solche Arbeiter muß der Cheff verzichten.
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