Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Regionales > Baden-Württemberg >

GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert

...

GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert

14.12.2011, 07:51 Uhr | dapd

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hält die Bildungsreformen der grün-roten Landesregierung für nicht durchfinanziert. GEW-Landeschefin Doro Moritz sagte im Interview der Nachrichtenagentur dapd: "Die Landesregierung glaubt, dass der Schülerrückgang ausreicht, um alle Reformvorhaben zu realisieren. Diese Einschätzung teilen wir nicht."

Es fehlten Stellen für die Verkleinerung der Klassen auf 28 Schüler, für die Vergütung bereits geleisteter Mehrarbeit an Gymnasien und beruflichen Schulen, für die Ganztagsschule und für den Ausbau der Lehrerreserve.

Angesichts anderer Vorhaben von Grün-Rot wie etwa dem energiepolitischen Wechsel müssten sich die Koalitionäre fragen, wie viel in Bildung zu investieren bereit sei. "Da kommt es auch darauf an, wie überzeugend die Kultusministerin ihre Konzepte vorträgt und die Koalition überzeugt, dass sie das Geld braucht", sagte Moritz.

Auch für das Jahr 2012 hält Moritz die Mittel für Bildungsreformen für zu knapp berechnet. Für das nächste Jahr wurden Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) 3.300 Lehrerstellen bewilligt, die aufgrund der demografischen Entwicklung frei werden.

In diese Zahl sei unter anderem der Wegfall des doppelten Jahrgangs vom neunjährigen Gymnasium sowie ein großer Schülerrückgang an den beruflichen Schulen einkalkuliert, sagte Moritz. "Doch es könnte sein, dass der Schülerrückgang an den beruflichen Schulen gar nicht so groß ausfällt", warnte sie. "Die 3.300 Lehrerstellen sind aber schon für alle möglichen Reformvorhaben verplant. Da geht die Landesregierung durchaus auch ein Risiko ein."

Moritz sorgt sich zudem, dass viele junge Lehrer im Sommer nächsten Jahres auf der Straße stehen werden. "Wenn die Landesregierung ihr Stellenkonzept so umsetzt, wie sie es vorgesehen hat, haben die Lehrer, die jetzt ihre Ausbildung für das Gymnasium abschließen, nächsten Sommer keine Perspektive", sagte sie.

Da im Gymnasium ein Jahrgang wegfalle, entstehe der falsche Eindruck, dass man keine Lehrer brauche. Moritz forderte eine Überbrückungsregelung. Lehrer ohne Perspektive an einem Gymnasium müssten übergangsweise an Realschulen und berufliche Schule gehen, um später als Gymnasiallehrer eingestellt zu werden. "Man kann sie nicht einfach in die Wüste schicken, wenn andere Bundesländer nach Lehrern suchen", sagte Moritz.


dapd  

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (3)

zum Forum

Thema: "GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert"

Filderstädter schrieb: am 14. Dezember 2011 um 13:03:06
(1) (0) ....nicht durchfinanziert...
Lüge, Lüge, Lüge, das kann doch nicht sein, dass grün - rot ein Projekt nicht bis auf den letzten Cent
durchrechnet wodurch dann nie und nie und nienimmer Mehrkosten entstehen könnten. Das sind doch Rechengenies, die alles besser wissen.
mehr Kommentar melden

Sepp schrieb: am 14. Dezember 2011 um 11:12:59
(2) (0) GEW
Die Landesregierung will mit absoluter Macht das Grün/Rote Schulmodell der Gesamtschule durchdrücken. Grün/Rot ist immer noch der
Auffassung, dass durch mehr gemeinsames Lernen, mehr Schüler eine besser Bildung erlangen können. Man kann nicht alle angleichen, so wie es Grün gerne hätte. Kleinstkinder in die Kita anschließend Kindergarten und dann Schule. Aber besten den ganzen Tag. Hatten wir doch schon einmal in der Republik aber trotzdem gab es Unterschiede im Wissen und Können.
mehr Kommentar melden

christine schrieb: am 14. Dezember 2011 um 10:56:10
(2) (0) GEW hält Bildungsreformen für nicht durchfinanziert
Ausnahmsweise hat die GEW mal recht mit ihren Zahlen und Vorwürfen. . Natürlich ist
nichts durchfinanziert, was die Grünen machen. Sie sind es gewohnt zu motzen und gegen alles zu sein, was nicht grüne Ökodiktatur oder ausländisch ist. Es war noch nie ihre Sache, verantwortungsvoll zu gestalten und seriös zu wirtschaften. Bestes Beispiel ist ihr Oberguro Özdemir, der pleite war und sich mit dubiosen Darlehen über Wasser hielt, bevor er rechtswidrig sein Bonusmeilen an Freunde verschenkte.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Große Schuhvielfalt
Neue Frühlings-Trends von zalando.de

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr

Einkaufswelt
25 Jahre Ulla Popken
Zauberhafte Damenmode in großen Größen - von Ulla Popken

Tolle Jubiläumsrabatte für Mode in perfekter Passform & Qualität in großen Größen. zum Special


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

Historische Traktoren
Agrar Simulator: Historische Landmaschinen (Quelle: Koch Media)

Landmaschinen der 50er bis 70er Jahre fahren. Spiel jetzt kaufen


Aus anderen Bereichen

Sebastian Vettels Renner ist illegal
Der Red Bull von Sebastian Vettel beim Grand Prix von Monaco. (Quelle: imago)

Verband fordert Umbau des Wagens. mehr

Schlecker: Jetzt geht's ans Privatvermögen
Ende Juni bekommen Schlecker-Mitarbeiter die Kündigung (Quelle: dpa)

Auch Hartz IV nicht ausgeschlossen. mehr


Anzeigen

Anzeige
Ganz nah dran:
Baden-Württemberg

Alle Infos und Nachrichten aus Baden-Württemberg. mehr

Nachrichten aus Ihrer Stadt
Berlin
Als Standard festlegen
Anzeige
Einkaufswelt
Sommer-Sale
Sommer-Sale: Bis zu 50% Rabatt sichern. von neckermann.de

Jetzt geht's los: Sommerrabatte mit bis zu 50% Preisvorteil sichern.
von neckermann.de

ANZEIGE
Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige