28.07.2010, 15:53 Uhr | DDP
Saarbrücken (ddp-rps). Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) will die Kosten für die stationäre Pflege senken und die Überversorgung in Krankenhäusern reduzieren. Dabei schloss er grundsätzlich die Schließung von Kliniken nicht aus. Wie Weisweiler am Mittwoch in Saarbrücken sagte, sei dies allerdings nicht sein vorrangiges Ziel. Als Basis der Umstrukturierung dient der Krankenhausplan 2011 bis 2015. Dieser soll bis zum Jahresende verabschiedet werden. Künftig sollen die Kliniken besser kooperieren.
Nach Ministeriumsangaben gibt es im Saarland 645 Krankenhausbetten pro 100 000 Einwohner. Im Bundesschnitt seien es nur 613 Betten. Außerdem seien die Kosten für Krankenhausleistungen im Saarland zu hoch: Die Preise lägen nach den sogenannten Landesbasisfallwerten 2010 im Saarland bei 3069 Euro. Höhere Kosten gebe es mit 3120 Euro nur in Rheinland-Pfalz.
Weisweiler sieht erhebliche Reserven. Als Beispiele nannte er eine straffere Verwaltung und einen optimierten Einkauf. Diese Verbesserungsmöglichkeiten müssten zunächst genutzt werden, bevor sich die Frage stelle, ob ein Krankenhaus wirtschaftlich überleben könne.
Es gehe darum, das Angebot "sorgfältig und mit Augenmaß zurückzuführen", sagte Weisweiler. Dabei müsse der demografischen Entwicklung Rechnung getragen werden. So müssten Abteilungen zur Versorgung älterer Menschen aufgestockt werden, während Geburtskliniken ihr Angebot "eher zurückfahren" könnten.
ddp
DDP
Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de