11.01.2012, 12:46 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Eine unabhängige Kommission soll die NS-Vergangenheit von Mitarbeitern der Bundesjustizbehörden aufarbeiten. Sie wird untersuchen, wie weit in den 1950er und 60er Jahren der Einfluss von Juristen ging, die vor 1945 an Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt waren.
Ressortchefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) teilte am Mittwoch in Berlin mit, sie habe dazu die beiden Professoren Manfred Görtemaker (Potsdam) und Christoph Safferling (Marburg) eingesetzt.
Bekannt ist, dass im Justizministerium und auch beim Bundesgerichtshof zahlreiche Juristen mit NS-Vergangenheit beschäftigt wurden. Zwar sei das Thema bereits früher untersucht worden, erklärte die Ministerin. Jedoch gebe es Forschungslücken, die nun nach neueren Forschungsergebnissen und dem Auslaufen von Aktensperrfristen geschlossen werden könnten. Die Wissenschaftler sollen selbst in die Akten einsteigen und eigene Befunde erheben. Im April ist ein wissenschaftliches Symposium geplant.
Quelle: dpa
Tina schrieb:
am 11. Januar 2012 um 19:01:10
(4)
(0)
Geldverschwendung
Daß die Richter der NS-Zeit anschließend beschäftigt wurden ist doch bekannt, woher sollten die sonst kommen??? Durfen
doch nur Linientreue studieren.
Daß es der Regierung jetzt einfällt, ist ein Witz, sind doch nun alle in Rente, da kann keinem mehr ans Bein gepinkelt werden. Ist in meinen Augen reine Geldverschwendung, welches zum Schuldenabbau dringender benötigt wird. Justizministerium sollte ihre heutige Tätigkeit von verdeckten Rechten V-Leuten mal aufarbeiten.
mehr
Kommentar melden
MM.WW. schrieb:
am 11. Januar 2012 um 17:09:06
(6)
(2)
Geschichtsbewältigung
Geschichtsbewältigung? Dann aber bitte nicht die sog. DDR vergessen. Da sollen ja noch viele Stasi-Leute und sonstige
Regime-Treue im Westen in ein gemachtes Bett gefallen sein und anschließend gute Pensionen kassieren.
Uns haben an der Grenze diese verdammten Schnüffler und Atbeiter- und Bauernpolizisten mit ihren Schikanen fast zum Wahnsinn getrieben. Und heute liegen die und auf der Tasche.
mehr
Kommentar melden
Sirpercival schrieb:
am 11. Januar 2012 um 15:10:41
(7)
(0)
Justiz
Das ist ein Zeichen von Langeweile und Schwäche.
Als ob es in Deutschland keine anderen Probleme gäbe!!!!!!!!!!!!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video