23.05.2011, 13:41 Uhr
Taliban-Anführer Mullah Omar. (Foto: dpa)
Nach den radikalislamischen Taliban hat auch der afghanische Geheimdienst Berichte über den Tod von Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar dementiert. Er könne entsprechende Berichte aus afghanischen Geheimdienstkreisen bislang nicht bestätigen, sagte ein Sprecher des Geheimdienstes NDS. Omar sei jedoch seit vier bis fünf Tagen aus seinem Versteck in der pakistanischen Stadt Quetta verschwunden.
Die afghanischen Taliban hatten schon zuvor die Berichte über den Tod ihres Anführers zurückgewiesen. "Er ist in Afghanistan und führt den Dschihad", sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. Mit Berichten über Mullah Omars Tod solle nur Unruhe unter den Aufständischen verbreitet werden. Ein Sprecher der pakistanischen Taliban (TTP) namens Shakirullah Shakir dementierte Meldungen über Mullah Omars Tod ebenfalls: "Er ist wohlbehalten und an einem sicheren Ort."
Auch der pakistanische Geheimdienst gab an: "Wir haben keine Informationen darüber, dass Mullah Omar getötet wurde. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass es in der im Bericht genannten Gegend kürzlich zu einer Operation von pakistanischen oder US-Kräften gekommen ist."
Aus afghanischen Geheimdienstkreisen hatte es zuvor geheißen, Omar sei bereits vor drei Tagen in Pakistan vom pakistanischen Geheimdienst ISI getötet worden. Einer anderen Geheimdienstquelle zufolge wird er bereits seit elf Tagen vermisst.
Schwer bewaffnete Männer haben einen Militärstützpunkt in Karatschi angegriffen. zum Video
Der private afghanische Sender Tolo TV meldete unter Berufung auf eine ungenannte Quelle im NDS, Mullah Omar sei in Pakistan getötet worden. Tolo berichtete, Mullah Omar sei bereits vor zwei Tagen erschossen worden, als er vom früheren Chef des pakistanischen Geheimdienstes (ISI), Hamid Gul, von der südwestpakistanischen Stadt Quetta ins Stammesgebiet Nord-Waziristan an der afghanischen Grenze gebracht werden sollte.
Gul wies den Tolo-Bericht, wonach er Omar begleitet habe, daraufhin als "einen Haufen Lügen" zurück. "Ich bin zu Hause. Ich habe die Stadt seit mindestens einer Woche nicht verlassen", sagte er. Ziel sei, ihn wegen seiner Haltung zu Osama bin Laden zu diffamieren. Gul hatte die US-Operation verurteilt. In der Vergangenheit hatte er Bin Laden als "Freiheitskämpfer" bezeichnet.
Die Beziehungen zwischen dem NDS und dem ISI sind angespannt. Pakistan ist unter Druck geraten, weil Bin Laden anscheinend jahrelang unbehelligt in Abbottabad untertauchen konnte.
In Quetta wird der Führungsrat der Gründergeneration der afghanischen Taliban vermutet, die sogenannte Quetta-Schura. Nord-Waziristan ist dagegen vor allem der Zufluchtsort des Haqqani-Netzwerks. Dessen radikal-islamische Aufständische sind mit den Taliban und Al-Kaida verbündet und greifen von dort aus Ziele im benachbarten Afghanistan an.
Quelle: AFP , dpa
Alex!! schrieb:
am 23. Mai 2011 um 18:33:31
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@NoName
Schönen Dank, dass Du uns alle für blöd erklärt hast.
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LOL schrieb:
am 23. Mai 2011 um 18:09:47
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@Franz
:))))))))))))))))))
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heinz06 schrieb:
am 23. Mai 2011 um 17:33:55
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Mullah Omar tot ??
Omar : Wenn ich tot bin werden die Amis mich nicht mehr suchen, also soll man sagen ich bin tot, sonst geht es mir wie
BinLaden....doch irgendwie logisch.
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