23.02.2012, 10:24 Uhr
Männer: nicht nur außen stark, sondern auch innen (Quelle: t-online.de)
Entwarnung für die Männerwelt: Auch in ferner Zukunft wird das starke Geschlecht weder aussterben noch das Chromosom verlieren, das sie genetisch charakterisiert, das berühmte Y-Chromosom. US-amerikanische Wissenschaftler haben jetzt die gängige Theorie entkräftet, nach der das männliche Geschlechtschromosom in den nächsten Jahrmillionen weiter verkümmern und schließlich verloren gehen wird. Das Y-Chromosom habe sich in den letzten 25 Millionen Jahren nur wenig verändert, unterstreichen die Forscher im Fachblatt "Nature".
Das nur bei Männern vorhandene Y-Chromosom ist im Gegensatz zum X-Chromosom stark verkümmert. Einen Großteil seiner Erbinformationen verlor es im Laufe der Evolution. Statt mehr als 1100 Gene wie sein weiblicher Gegenpart enthält es heute nur rund 200 davon. Darunter befinden sich Gene, die für die Spermienproduktion wichtig sind.
Aus dieser Beobachtung heraus entstand die Theorie, dass das Y-Chromosom innerhalb der nächsten zehn Millionen Jahre auch noch seine restlichen funktionellen Gene einbüßen werde und damit letztlich ganz verschwinden könnte. Entgegen landläufiger Vermutungen gingen die meisten Wissenschaftler dennoch nicht davon aus, dass es künftig nur noch ein Geschlecht geben wird. Statt des jetzigen Merkmals Y-Chromosom würde es andere prägende genetische Unterschiede geben.
Doch die Theorie vom schwindenden Y-Chromosom haben Jennifer Hughes vom Massachusetts Institute of Technology und ihre Kollegen jetzt widerlegt: Ihren Untersuchungen nach ist in der jüngeren Vergangenheit nur bei den evolutionär jüngsten Genen des Y-Chromosoms Erbinformation verloren gegangen. Beim Großteil seines Erbguts hingegen "hat der Genverlust offensichtlich vor mehr als 25 Millionen Jahren aufgehört", schreiben die Forscher. Und das, obwohl es durchaus einige Gene auf diesen Chromosom gebe, die ihre eigentliche Funktion schon lange verloren zu haben scheinen und heute offenbar nutzlos seien.
Für ihre Studie hatten die Wissenschaftler das Y-Chromosom des Menschen mit dem des Schimpansen und des Rhesusaffen verglichen. Sie wollten herausfinden, ob im Laufe der Evolution dieser drei verwandten Arten ein stetiger Genverlust zu beobachten ist, der die Theorie des aussterbenden Y-Chromosoms stützt. Das sei jedoch eindeutig nicht der Fall gewesen. "Der Verlust der Ur-Gene schritt anfangs schnell voran, aber verlangsamte sich dann merklich", schreiben Hughes und ihre Kollegen.
In der Geschichte der Evolution habe der Hauptteil des Erbguts aus dem Y-Chromosom einen stabilen Punkt bereits erreicht, bevor sich der Mensch vom Rhesusaffen abspaltete. Nur drei Prozent des Erbguts auf dem Y-Chromosom gehören zu dem Genbereich, in dem während der Entwicklung vom Rhesusaffen zum Menschen Gene verloren gegangen sind, schreiben die Forscher. Im menschlichen Erbgut seien danach sogar noch Gene hinzugekommen.
Meerkatzenartige, zu denen der Rhesusaffe zählt, und der Mensch sind durch 25 Millionen Jahre Evolution getrennt - der Mensch und der Schimpanse nur durch sechs Millionen Jahre. Was das Y-Chromosom angeht, waren die Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse sogar größer als zwischen Mensch und Rhesusaffe: Die Forscher fanden fünf Ur-Gene des Rhesusaffen, die der Schimpanse während seiner Entwicklung verloren hat, während der Mensch sie noch besitzt.
Dass der Schimpanse so häufig seine Geschlechtspartner wechselt, und es daher mehr Konkurrenz beim Sperma gebe, könnte die schnelle Evolution in dieser Tierart vorangetrieben haben, vermuten Hughes und Kollegen. Denn einige Gene auf dem Y-Chromosom regulieren die Bildung der Spermien.
Quelle: dapd
Andrea schrieb:
am 23. Februar 2012 um 19:27:42
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weibmann
Ich glaube, das Chromsom ist schon lange ausgestorben, wenn ich mir das Exemplar anschaue, was ich jeden Abend auf meinem Sofa
sitzen habe, denke ich das eher ein Weib, als ein Mann, auch seine zickigen Kommentare sprechen für meine These
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Die Wahrheit macht frei schrieb:
am 23. Februar 2012 um 16:34:26
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Jesus: Wer suchet der wird finden.
Wer an das Innere pocht, dem wird geöffnet. Wer such, der suche weiter, bis er findet. Wenn er findet,
wird er entsetzt sein. Und wenn er entsetzt ist, wird er sich wundern. Über das All wird er herrschen und Ruhe finden.
Wer Ohren hat, der höre!
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Kritiker schrieb:
am 23. Februar 2012 um 16:12:23
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War doch klar.
Oder sollten wir wieder zur vegetativen Fortpflanzung wie die Einzeller - von der Wissenschaft - zurückgestuft werden?
Vielleicht sogar Jungfernzeugung? Nur noch Frauen mit ihren X-Chromosomen? Sexuelle Fortpflanzung gibt es seit über 1 Milliarde Jahren und so wird es weitergehen. Sex ist viel älter als die Menschheit.
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