
09.03.2011, 13:41 Uhr
So ein Flugzeug ist über Griechenland gesichtet worden. Ob Gaddafi an Bord ist, ist bislang unklar (Foto: Imago)
Ein hochrangiger Offizier der libyschen Armee ist in unbekannter Mission nach Ägypten geflogen. Das wurde am Flughafen Kairo bekannt, wo seine in Tripolis gestartete Maschine vom Typ Falcon 900 am Mittag landete. Zuvor waren Gerüchte laut geworden, dass Machthaber Muammar al-Gaddafi an Bord des Privatflugzeugs sei.
Ein Angestellter des Flughafens sagte, dabei habe es sich um den Chef des libyschen Beschaffungsamts gehandelt. Mitarbeiter der libyschen Botschaft gaben an, Generalmajor Abdul Rahman bin Ali al Saiid al Sawi überbringe eine Botschaft von Libyens Machthaber Muammar al Gaddafi
Kurz zuvor war bekannt geworden, dass die Truppen von Gaddafi kurz davor stehen, die Stadt Sawija zurückzuerobern. Panzer sollen vor der Stadt im Westen Libyens stehen, Scharfschützen seien auf Häusern postiert, hieß es. Der zentrale Platz der Stadt wird bislang noch von Rebellen besetzt.
Währenddessen haben Vertreter der libyschen Opposition die Anerkennung seitens Europas gefordert und die EU um umfassende Hilfe gebeten. Wenn ein Regime damit beginne, auf die eigenen Leute zu schießen, verliere es jegliche Legitimation, warb Mahmoud Jebril vom Interims-Nationalrat (TNC) in Straßburg im Vorfeld des EU-Krisengipfels für eine Anerkennung des Rates. Diese sei Grundlage für künftige politische Arbeit.
Darüber hinaus bat er die EU um "alle Arten von Hilfe". Dazu könnte nach den Worten des Oppositionspolitikers auch eine Flugverbotszone über dem Land oder technische Hilfe durch Kriegsschiffe vor der Küste Libyens gehören, aber nur wenn diese "keine physische Präsenz ausländischer Soldaten auf libyschem Boden" beinhalte. Eine Seeblockade lehnte Jebril entschieden ab. Diese würde das Land nur wirtschaftlich schädigen, betonte er.
Das Parlament wollte in Straßburg über das weitere Vorgehen in Libyen beraten. Am Freitag treffen sich in Brüssel die EU-Regierungschefs zu diesem Thema.
Erst am vergangenen Abend hatte Gaddafi wieder mit Beschimpfungen und Verschwörungstheorien um sich geworfen. Nachdem seine Truppen mehrere Städte angegriffen hatten, die von den Aufständischen kontrolliert werden, beschimpfte er die Übergangsregierung als Bande von "Verrätern". In einer Rede vor Anhängern, die das libysche Staatsfernsehen ausstrahlte, behauptete er, die USA, Frankreich und Großbritannien hätten sich gegen Libyen verschworen, um die Ölfelder unter ihre Kontrolle zu bringen. Außerdem wollten die westlichen "Kolonialmächte" das libysche Volk "erniedrigen" und "zu Sklaven machen".
In seiner jüngsten Fernsehansprache wandte sich Gaddafi auch an die jungen Männer in der umkämpften Stadt Al-Sintan. Er forderte sie auf, sich von den Rebellen abzuwenden. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, präsentierte er Angehörige eines in der Stadt beheimateten Volksstammes, die ihre Treue zu Gaddafi bekundeten.
Quelle: AFP , dpa
Bliume schrieb:
am 9. März 2011 um 16:26:48
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Liyien
Warum sieht mann auf den Bildern von den Kämpfen nicht die Zerstörungen der Schulen , Moscheen, wie zum Beispiel ivom Jemen!
Die
"Kampfszehnen " erinnnern eher an etwas durchgeknallte Erdenbürger! Warum machen alle Medien bei der Verdummung der Menschen mit ? Gibt es noch aufrechten Journalismus ? Ode gilt bei den Medien auch nur noch dessen Brot ich esse ... ?
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Deutscher Waschlappen schrieb:
am 9. März 2011 um 15:23:47
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Libyen
Da zeigt es sich das die Europäische Union, ein Zahnloser Tiger und Drückeberger sind. Mal wieder wasch mich aber mach
mich nicht nass !!!
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qwer schrieb:
am 9. März 2011 um 14:10:46
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Libyen
Wie lange soll das noch so weiter gehen???
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