12.02.2010, 18:15 Uhr
Der Norden des Jemen: Hier sollen die Geiseln angeblich versteckt gehalten werden (Foto: dpa)Die Entführer der im Jemen entführten Familie aus Sachsen fordern nach Informationen des "Spiegel" unter anderem die Freilassung mehrerer Häftlinge. Diese Häftlinge würden von der Regierung in Sanaa dem Umfeld der Terrororganisation Al-Kaida zugerechnet, berichtete das Nachrichtenmagazin vorab. Außer dem Gefangenenaustausch fordern die Kidnapper ein Lösegeld in Höhe von zwei Millionen Dollar und Straffreiheit.
Anfang der Woche hatte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) den Jemen besucht und mit Präsident Ali Abdallah Saleh über das Schicksal der Geiseln gesprochen. Der jemenitische Außenminister Abu Bakr el Kurbi hatte einen Tag später mitgeteilt, die Geiseln befänden sich in Saada im Norden des Landes, wo Regierungstruppen gegen schiitische Rebellen kämpfen.
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JemenDeutsche Geiseln offenbar noch am Leben
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Quelle: AFP
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