30.08.2010, 14:38 Uhr
Um gegen das Bahnvorhaben "Stuttgart 21" zu demonstrieren, ketteten sich Aktivisten auf einem Bagger fest (Foto: dpa)
Drei Gegner des Bahnprojekts "Stuttgart 21" sind auf einen etwa zehn Meter hohen Großbagger am Nordflügel des Bahnhofs geklettert und haben sich dort festgekettet. Mit Hängematten richteten sie sich dort ein. Die Blockade wurde nach circa fünf Stunden von Spezialkräften beendet.
Auf dem Bagger befestigten die Aktivisten ein großes Transparent mit den Worten "Hallo, geht's noch?". Mit der Aktion sollten die weiteren Abbrucharbeiten am Bahnhof verhindert und 300 Bäume nahe der Baustelle gerettet werden, sagte ein Sprecher der sogenannten Parkschützer, die die Aktion mit der Umweltgruppe Robin Wood organisiert hatten.
Rund 100 Unterstützer des Protests demonstrierten vor dem Bauzaun. Ein Sprecher forderte unter lautem Beifall: "Die Bahn muss endlich aufhören, Fakten zu schaffen. Heute erledigen wir das für sie." Er nannte es arrogant, dass Bahnchef Rüdiger Grube Gespräche anbiete, aber die Abrissarbeiten fortsetzen wolle.
Mit Hebebühnen holten die Beamten die Demonstranten von dem Abrissbagger. Die Aktion sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Besetzer würden in Gewahrsam genommen und angezeigt. Sieben weitere Aktivisten, die ebenfalls über eine Absperrung auf das Baustellengelände geklettert waren, wurden ebenfalls vorläufig festgenommen. fsdachs beendet.
Seit Wochen stehen sich Gegner und Befürworter des Bahnprojekts "Stuttgart 21" unversöhnlich gegenüber. Am Freitagabend hatten bei einer Großdemonstration über 30.000 Menschen gegen das Vorhaben protestiert. Am Montagvormittag will sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem von Bahnchef Grube vorgeschlagenen runden Tisch äußern. Grube hatte am Freitag angekündigt, sich im September erstmals mit Kritikern zu einem Meinungsaustausch treffen zu wollen.
Zum Knackpunkt wird dabei seine Aussage, während des Treffens die Abbrucharbeiten am Nordflügel des Bahnhofes nicht aussetzen zu wollen. Der Chef der Bürgerinitiative Leben in Stuttgart, Gangolf Stocker, machte einen Baustopp zur Bedingung für eine Teilnahme. Er kritisierte den Manager am Wochenende heftig. "Grube ist ein absoluter Trickser und Täuscher", sagte Stocker.
FDP-Landeschefin Birgit Homburger sieht die schwarz-gelbe Landesregierung in der Pflicht, das Projekt besser zu erklären. "Sie kann offensiver werden", sagte sie der "Pforzheimer Zeitung." Sie empfahl den politisch Verantwortlichen: "Sich auseinandersetzen mit den Argumenten und zu dem stehen, was man beschlossen hat." Das Projekt sei von herausragender Bedeutung für das ganze Land, auch weil dadurch 10.000 Arbeitsplätze geschaffen würden.
Am Montagabend wollen erneut mehr als 10.000 Gegner vor dem Nordflügel demonstrieren. Dazu werden der ehemalige Fraktionschef der SPD im Stuttgarter Gemeinderat, Siegfried Bassler, die Kabarettisten Uwe Spinder und Christine Prayon sowie der Schauspieler Walter Sittler als Redner erwartet.
Bei dem 4,1 Milliarden Euro teuren Projekt "Stuttgart 21" soll der Kopfbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgewandelt und an die künftige Schnellbahntrasse nach Ulm angeschlossen werden. Kritiker halten das Bauvorhaben unter anderem für zu teuer.
Quelle: dpa
Ori schrieb:
am 30. August 2010 um 18:06:52
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S21
Das Land ist doch ohnehin schon verschuldet. Bankenzuschüße von
Steuergelder, Beamtengeschenke in Form von überhöhter
Pensionen,
unötiger Messebau mit Parkhaus über die Autobahn usw.. Was sollen die
kleinen noch alles schultern ? Die Kosten für den Wahnsinnsbau U-Bahnhof
sind doch schon jetzt nichtmehr überschaubar. Bald müßen die kleinen bis zum
achtzigsten Lebensjahr arbeiten, damit das Land, der Bund, die Pesionäre
und Stuttgart finanziert werden.
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Margit schrieb:
am 30. August 2010 um 17:57:49
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S 21
Die Schwaben sind Größenwahnsinnig geworden.Überall wird heute
schon gespart. Was bleibt denn dann noch übrig für den Rest der
Bevölkerung
des Landes. Überall werden Gelder gekürzt bei Vereinen und anderen
Institutionen. Immer mehr Kosten für Anträge und Ausweise, alles kostet
heute schon unverständlich mehr. Jedes Amt wie jetzt wieder Kontrolleure
die Waffenbesitzer überprüfen sollen. Kostenpunkt € 50,00 für den Besitzer.
Da wird keiner gefragt, hinter der Zahlung steht ein muß zum Beispiel!
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Peter schrieb:
am 30. August 2010 um 17:57:16
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Plan 21
Stuttgart 21 ist eine einzige Sauerei,kurzzeitig werden sich wieder einige eine goldene Nase verdienen und nach mir die Sinntflut.Die
Rechnung wird meistens erst gemacht wenn sich die Wogen wieder geglättet haben aber dann kommt es richtig dicke,wie immer.Unsere Schulden sind weiss Gott Hoch
genug, warum machen diese unfähigen Möchtegernpolitiker und Profilierer noch mehr Schulden in was für einen Land Leben wir muß denn wirklich alles Kaputtgemacht werden.Wem nützt Stuttgart 21 ? mir nicht.
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