19.05.2011, 08:38 Uhr
Ein im US-Gefangenenlager Guantánamo festgehaltener Afghane hat sich offenbar selbst getötet. Wie das US-Militär am Mittwoch erklärte, wurde der 37-Jährige am frühen Morgen tot aufgefunden.
Alle Wiederbelebungsversuche seien erfolglos verlaufen. Der in der Mitteilung als Inayatullah bezeichnete Mann saß demnach seit dem Jahr 2007 in dem umstrittenen Lager ein. Er sei der Beteiligung an der Planung von Anschlägen der Al-Kaida verdächtigt worden. Zudem sei er für den Transport von Al-Kaida-Leuten durch Afghanistan, Pakistan, Irak und Iran zuständig gewesen.
Wie der Afghane gestorben ist, wurde allerdings nicht bekannt. Bei dem Mann handelt es sich um den achten Insassen von Guantanamo, der seit dem Jahr 2001 dort starb. Das Militär kündigte eine Untersuchung seines Tods an.
Immer wieder haben Familien von angeblichen Selbstmördern in Guantánamo vor Gerichten geklagt mit der Vermutung, ihre Angehörigen seien in Wahrheit durch Gewalt der Wärter zu Tode gekommen. Selbstmorde sind in der islamischen Welt aus religiösen Gründen extrem verpönt daher selten.
Quelle: ckr , AFP
O.Jo schrieb:
am 19. Mai 2011 um 09:03:18
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Selbstmord
was ist denn wenn die sich selbst in die Luft sprengen, das ist kein Selbstmord, die sind doch wohl alle, auch ohne AKW`s, verstrahlt.
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