06.10.2011, 14:36 Uhr
In Mexiko - wie hier in Monterrey - und anderen mittelamerikanischen Staaten geschehen überdurchschnittlich viele Morde (Quelle: Reuters)
Die meisten Morde auf der Welt geschehen in Mittelamerika sowie im mittleren und südlichen Afrika. Das sind die Ergebnisse eines ersten weltweiten "Mord-Berichts" des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Demnach wurden insgesamt im vergangenen Jahr weltweit 468.000 Morde gezählt. 36 Prozent davon wurden in Afrika verübt, 31 Prozent in Amerika, 27 Prozent in Asien und fünf Prozent in Europa. Auf Ozeanien entfiel ein Prozent der Morde. Verglichen mit den Einwohnerzahlen der Kontinente war die Zahl der Morde in Afrika und Amerika doppelt so hoch wie der globale Durchschnitt.
In diesen Gebieten wurden dabei drei Viertel der Morde mit Schusswaffen verübt, heißt es in der Studie. In Europa waren es im Vergleich dazu nur rund ein Fünftel. In Regionen, wo besonders viele Mordopfer erschossen wurden, wie beispielsweise in Zentralamerika, werden zwei Prozent der 20-jährigen Männer getötet, bevor sie das Alter von 31 Jahren erreicht haben. Diese Rate ist mehrere Hundert Mal höher als in einigen Regionen Asiens.
Der Anstieg der Mordrate in Mittelamerika und in den karibischen Staaten sei kritisch, heißt es in dem Bericht. In Asien, Nordamerika und Europa hingegen sei die Rate seit 1995 so weit zurückgegangen, dass vom Mord als von "einer seltenen Erscheinung" gesprochen werden könne.
Die UN-Studie weist auf eine deutliche Verbindung zwischen Verbrechensrate und Entwicklung des jeweiligen Landes hin. In Ländern mit großen Einkommensunterschieden ist die Verbrechensrate viermal höher als anderswo. "Kriminalität verjagt die Wirtschaft, zieht Humankapital ab und destabilisiert Gesellschaften", heißt es in dem Bericht.
Von 100.000 Menschen werden statistisch gesehen 6,9 pro Jahr auf der Welt ermordet - bei jungen Männer liegt der Wert dreimal so hoch: 21,1 Ermordete auf 100.000 Menschen. Weltweit sind 80 Prozent der Mordopfer Männer.
Während Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit an einem öffentlichen Ort umgebracht werden, ist die Gefahr für Frauen eher das eigene Heim. In Europa wurden die Hälfte der weiblichen Mordopfer von einem Familienmitglied umgebracht. 80 Prozent der Menschen, die in Europa von einem Partner oder Ex-Partner umgebracht wurden, waren Frauen.
Quelle: t-online.de , dpa , AFP
Dr. Frankenstein schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 19:09:43
(25)
(0)
morde
hinzu kommen in diesen Regionen Zehntausende, die verschwinden u. nicht mehr auftauchen - häufig auch im Bereich illegaler
Einwanderer, arme Schweine ohne Pass, Identität, Gesundheitsfürsorge
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Werner schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 18:57:25
(24)
(5)
Gefährlichste Orte der Welt
Da wär ich aber jetzt garnicht drauf gekommen. Gut, dass wir die Statistiker
haben, die uns diese
"neue" Erkenntnis mitteilen. Die Zahlendarstellung ist hierbei völlig unerheblich, um zu dieser Feststellung zu gelangen. Ist doch logisch, dass besonders die Länder betroffen sind mit dem größten Gefälle
zwischen reich und arm.
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Unruhig schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 17:15:23
(53)
(32)
Kriminalität
Solange Drogen nicht wie Alkohol legalisiert werden, solange wird sich nichts ändern. Die Mafia in Nord-Amerika konnte erst
durch die Prohibition so mächtig werden weil sie durch den damals illegalen Handel mit Alkohol Milliarden verdient hatte.
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