09.07.2011, 17:41 Uhr
Ein mehrfach vorbestrafter Sextäter ist aus dem Maßregelvollzug der Karl-Jaspers-Klinik im niedersächsischen Wehnen (Landkreis Ammerland) ausgebrochen. Der 40 Jahre alte Thomas Horstkamp habe die Gitterstangen vor seinem Zimmerfenster auseinander gebogen und sei geflüchtet, sagte Joachim Dedden, Chefarzt der forensischen Klinik in Hannover.
Wie er die massiven Stangen verbiegen konnte sei noch unklar. "Er ist der Erste, der hier die Flucht geschafft hat", betonte Dedden. Seit acht Jahren würden Sexualstraftäter in der Klinik betreut.
Die Flucht des Mannes wurde um 6 Uhr bei einem Kontrollgang bemerkt. Bei der nächtlichen Kontrolle um 3 Uhr sei er noch in seiner Zelle gewesen. Der schlanke Mann ist wegen mehrfacher Sexualstraftaten in Erscheinung getreten und gilt als sehr gewalttätig. Die Polizei leitete sofort eine Großfahndung ein. Die erste Überprüfung seiner Kontakte in der Region verlief jedoch erfolglos.
Der 40-Jährige war zuletzt wegen einer Vergewaltigung im Januar 2010 im benachbarten Oldenburg verurteilt worden. Davor war er bereits im Jahr 2004 vom Landgericht Aurich wegen versuchter Vergewaltigung, Geiselnahme und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Laut Polizei ist er 1,70 Meter groß, hat schütteres Haar, ein lückenhaftes Gebiss, trägt eine Brille und hat auf dem Unterarm ein Kreuz tätowiert.
Insgesamt verfügt die psychiatrische Klinik über 97 Therapieplätze. Vom Kaliber des Flüchtigen sei in der Klinik "rund eine Handvoll" untergebracht, sagte Dedden, wobei der 40-Jährige aufgrund seiner immensen Vorstrafen "aus dem Rahmen fällt". Er sei im vergangenen August in die Klinik gekommen und habe sich noch am Anfang seiner Therapie befunden. Lockerungen habe es daher für ihn bislang keine gegeben. Bis zu seiner Flucht habe er sich aber zurückhaltend und unauffällig verhalten.
Das Sozialministerium in Hannover schickte nach Bekanntwerden der Flucht umgehend einen Mitarbeiter nach Wehnen. Er solle vor Ort die Sicherheit überprüfen und Gespräche mit den zuständigen Mitarbeitern führen, sagte Sprecherin Heinke Träger.
Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes nimmt die Polizei unter der Nummer 0441-7904115 entgegen.
Quelle: dapd , dpa , AFP
Schorsch64 schrieb:
am 9. Juli 2011 um 17:58:37
(1)
(2)
Gefährlicher Sextäter auf der Flucht
Er war doch ganz bestimmt ein "ach so lieber Junge" und hatte bestimmt eine gaaanz schlechte
Kindheit !
So wie man unsere deutsche Justiz kennt kommt er bestimmt mit einer viel zu milden Strafe davon.
Die Strafe für so einen kann gar nicht hoch genug sein,weg damit und zwar für immer ohne wenn und aber !
mehr
Kommentar melden
Gegner schrieb:
am 9. Juli 2011 um 17:37:55
(1)
(2)
diese Gestalt
solche Typen gehören in den harten Knast,nicht in eine kuschlige Psychatrie,im gemütlichen Einzelzimmer !
Der Umgang mit
solchen ist das Problem,nix anderes,die Justiz verfolgt wohl lieber vermeintliche Steuerschuldner,mit Härte u. Konsequenz,tut mir leid,das ist grausig !!!
mehr
Kommentar melden
Schrubberking schrieb:
am 9. Juli 2011 um 17:15:31
(1)
(2)
Ausbruch
Also warum hier jetzt einige auf der Justiz herumhacken kann ich nicht so ganz verstehen. Die haben den Kerl doch eingebuchtet.also
habe die Richter das richtige getan. Was das allerdings für Pfeifen sind die den entkommen lassen und was das für Gitterstäbe sind frage ich mich auch. Zellenkontrollen sind natürlich mit arbeit verbunden, alserdings haben die Schließer doch zeit genug. Machen doch den ganzen Tag nichts.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de