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Geburten: So wenig wie noch nie

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So wenig Geburten wie noch nie

17.05.2010, 12:03 Uhr

Geburtenrate in Deutschland sinkt weiter (Foto: dpa)

Im vergangenen Jahr sind so wenige Kinder in Deutschland geboren worden wie noch nie zuvor. Die Zahl der lebend geborenen Kinder sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2008.

Nach vorläufigen Ergebnissen kamen im Jahr 2009 651.000 Jungen und Mädchen lebend zur Welt. Das sind rund 30.000 weniger als 2008.

Rekord von 2006 gebrochen

Der bisherige Rekord von 2006 wurde damit unterboten. Damals lag die Geburtenzahl bei 672.724. Mit 684.862 hatte es in den vergangenen Jahren lediglich 2007 einen leichten Anstieg gegeben. Die bislang höchste Geburtenzahl seit dem Zweiten Weltkrieg wurde in ganz Deutschland 1964 mit 1.357.304 registriert - gut doppelt soviel wie heute.

Zahl der Sterbefälle fast konstant

Die Sterbefälle blieben 2009 etwa auf dem Stand des Vorjahres. Die Statistiker verzeichneten mit 842.000 Toten einen geringfügigen Rückgang um 0,2 Prozent. Damit wurden im vergangenen Jahr rund 190.000 Kinder weniger geboren, als Menschen gestorben sind.

Letztes Plus im Jahr 1971

Dieser sogenannte Saldo aus Geburten und Sterbefällen ist der zweitniedrigste seit dem Zweiten Weltkrieg. Nur 1975 starben mit einem Saldo von minus 207.339 noch mehr Menschen in Deutschland als geboren wurden. 2008 hatte das Verhältnis noch minus 161.925 betragen. Zum letzten Mal im Plus war das Verhältnis im Jahr 1971 mit einem Überschuss von damals 47.773.

Gleichbleibend wenig Heiraten

Die Zahl der Hochzeiten verharrt auf sehr niedrigem Niveau. Nach vorläufigen Berechnungen gab es 376.000 Eheschließungen. Das sind in etwa halb so viele wie im bisherigen Hochzeitsboomjahr 1950. Damals gaben sich 750.452 Paare das Jawort.


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Quelle: t-online.de , dpa , dapd

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Kommentare (25)

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Thema: "Geburten: So wenig wie noch nie"

Eckhard schrieb: am 17. Mai 2010 um 17:22:41
(0) (0) Kinder
Wer Kinder hat will nur das Beste für sie und keine ungewisse Zukunft ohne Arbeitsplatz.Wie sieht es denn an den Schulen in
Großstädten aus?Mehr Kinder mit Migrationshintergrund als deutsche, Lehrer die sich nur noch bis zur Pensionierung durchschleppen.Abgewracktes Bildungssystem mit immer neuen Einsparungen zu Lasten der Eltern und Kinder.Wer will sich das antun?Von Kinderfreundlichkeit ist Deutschland meilenweit entfernt obwohl die Politik ständig von "der Zukunft für unsere Kinder" spricht.
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Michiko schrieb: am 17. Mai 2010 um 16:40:27
(0) (0) Recht so Koch!
Welcher Staat braucht schon Nachwuchs? Sind doch alles nur Kostenverursacher! Das Geld, dass Koch einsparen will, ist doch bei
notleidenden Bankern, der darbenden Autoindustrie oder der Rüstungsindustrie viel besser aufgehoben!
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Brutkasten schrieb: am 17. Mai 2010 um 15:53:27
(0) (0) miese Politik
SPD und Grüne sind zu blöd um Familienpolitik zu machen-haben grandios versagt , CDU und FDP wollen und dürfen nicht als
Bonzenparteien. Leider ist der Wähler noch nicht soweit-folglich lässt man die Linke nicht. Kinder werden in diesem Staat ja auch schon lange nicht mehr behütet ( Drogen, Abziehen, usw ) Das wissen auch die Politiker, die schicken ihre " Brut " recht häufig auf Privatschulen, ins Ausland ( Internat z. B. Schweiz ) Es brennt hier an allen Ecken.
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