15.02.2012, 08:46 Uhr | Von Jamie Stengle, dapd
Zwei Wochen vor dem geplanten Geburtstermin ihres Kindes erhielten Diane und Mark Aulger aus Dallas eine niederschmetternde Prognose: Mark würde nur noch wenige Tage zu leben haben. Daher entschied sich Diane in Absprache mit ihrem Arzt, die Wehen künstlich einzuleiten und ihr Baby vorzeitig zur Welt zu bringen, damit ihr Mann seine Tochter noch sehen konnte.
Als der 52-jährige Texaner seine winzige Tochter Savannah in den Armen hielt, "weinte er, und er sah sehr traurig aus", sagte Diane. Fünf Tage später starb er an den Folgen einer Krebserkrankung.
Bei Mark Aulger wurde im April Darmkrebs diagnostiziert. Die Operation und die anschließende sechsmonatige Chemotherapie verliefen gut, ohne dass der Krebs zurückkehrte. Die Behandlung schien Erfolg zu haben. Doch dann bekam Aulger im November keine Luft mehr. Es hatte sich eine Lungenfibrose gebildet, die zu einer unumkehrbaren Vernarbung und Verdickung der Lunge führt.
Zunächst waren die Aulgers noch zuversichtlich. "Er dachte, er würde nach ein paar Tagen mit einer Sauerstoffflasche nach Hause kommen", sagte Diane Aulger. Aber Mitte Januar war klar: Er würde das Krankenhaus nicht mehr verlassen. Fünf oder sechs Tage gaben ihm die Ärzte noch.
"Mark sagte, er würde gerne das Baby sehen", sagte die 31-jährige Diane. Bis zum errechneten Termin waren es noch zwei Wochen, aber Diane hatte bereits leichte Vorwehen gehabt. Die Aulgers gaben ihren Plan auf, das Baby auf natürliche Weise auf die Welt zu bringen. Mark wurde in den Kreißsaal verlegt und war bei der Geburt anwesend. "Unsere Betten standen Seite an Seite", sagte die frisch gebackene Mutter.
Mark konnte seine Tochter unmittelbar nach der Geburt eine Dreiviertelstunde halten. Die nächsten Tage war er bereits so schwach, dass dies jeweils nur noch für einige Minuten ging. Kurz darauf fiel er ins Koma und starb.
Außer Savannah haben die Aulgers noch zwei gemeinsame Kinder im Alter von zehn und sieben Jahren. Diane brachte zwei weitere Kinder mit in die Ehe. Sie sei überwältigt von dem Zuspruch, den sie in den vergangenen Wochen bekommen habe, sagte sie.
Sie werde überall im Haus Bilder von Mark aufhängen. Ihre Kinder seien sehr gut darin, Mark in ihren Erinnerungen am Leben zu halten. "Wir leben weiter, als wäre er noch da", sagte sie. "Wir wissen, dass er noch da ist. Mark war ein sehr lustiger Vater."
Quelle: dapd
katrin schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:41:26
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geburt
da treibt es einem die tränen in die augen
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Mann schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:37:17
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Frau
@Frau: Wer kann jetzt nicht rechnen? Die Schwangerschaft dauert von der Befruchtung bis zur Geburt durchschnittlich 267 Tage. Dem
Bericht nach ist die Geburt schon vor ca. 2 Wochen gewesen. Also: Ende Januar 2012 minus 267 Tage entspricht Mitte bis Ende April 2011.
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Heike schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:07:07
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Totkranken Vater
@ Trixie mein Beileid der kleinen Lisa und Familie.Aber in Deutschland ist sich jeder der nächst,da ist mit Mitleit nicht
zu hoffen.Trauriges Deutschland
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