20.08.2011, 11:42 Uhr
Palästinenser betrachten in Gaza-Stadt die Überreste eines Motorrads, das von israelischen Bomben getroffen wurde (Foto: AP) (Quelle: AP)
Bei israelischen Vergeltungsangriffen sind nach palästinensischen Angaben im Gazastreifen bis Samstag 14 Menschen getötet worden. Etwa 45 seien verletzt worden, sagte ein Vertreter des medizinischen Notdienstes. Auch in Israel wurden mehrere Menschen durch Raketen verletzt, die aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden. Zugleich stiegen die Spannungen zwischen Israel und Ägypten.
Die Bewohner israelischer Städte und Siedlungen in der Nähe des Gazastreifens wurden aufgefordert, sich stets in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten. Unbestätigten Medienberichten zufolge kündigte die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas einen seit Anfang 2009 geltenden Waffenstillstand auf.
Das Kabinett in Kairo entschied nach eigenen Angaben, den Botschafter aus Israel abzuziehen, bis eine Entschuldigung Israels und die Ergebnisse einer offiziellen Untersuchung des Todes von fünf Grenzwächtern vorlägen. Sie waren den Berichten zufolge bei der Verfolgung der Attentäter vom Donnerstag durch israelische Sicherheitskräfte getötet worden. Der Botschafter solle solange nicht auf seinen Posten zurückkehren, bis die israelischen Behörden sich für "voreilige und bedauerliche Erklärungen" entschuldigten, hieß es.
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hatte Ägypten eine Mitschuld an den Anschlägen im Süden des Landes gegeben. "Die Angriffe sind ein Beweis für die mangelnde Kontrolle der Ägypter auf der Sinai-Halbinsel und das Erstarken terroristischer Gruppen dort", hieß es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums.
Unter den Toten im Gazastreifen sollen sich auch zwei führende Mitglieder der besonders radikalen Gruppe Volkswiderstands-Komitee (PRC) befinden. Nach israelischen Angaben wurden die beiden gezielt getötet. Diese Organisation dementierte jedoch, etwas mit der Serie von Terroranschlägen im Süden Israels zu tun zu haben.
Ein führendes Mitglied der gemäßigten Palästinenserorganisation Fatah im Westjordanland, Nabil Schaath, kritisierte die israelischen Angriffe scharf, wie das Nachrichtenportal "Ynet" berichtete. Netanjahu wolle mit der militärischen Eskalation nur von der sozialen Krise im eigenen Land ablenken. Die Luftangriffe bezeichnete Schaath als "Kriegsverbrechen".
Israel hatte auf eine Serie von Anschlägen in der Nähe des Badeorts Eilat, bei denen am Donnerstag acht Israelis getötet wurden, mit Luftangriffen reagiert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte Medienberichten zufolge, die bisherigen Angriffe und die Tötung der PRC-Mitglieder seien nur der Anfang der israelischen Reaktion auf die Anschläge.
Quelle: AFP , dpa
hanserl schrieb:
am 20. August 2011 um 12:37:56
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bombenisrael
wer und warum hat man israel durch protektion subvention und entschädigungen so gross gemacht,dass die israelis ungestraft
in
allem handeln können.fremdes gebiet bebauen,zivilisten bebomben
usw.hat man angstr weil sie eine atommacht sind.??und dass nicht herauskommt von wem sie hier unterstützt werden und wurden.
oh heiliger ami..
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Beobachter schrieb:
am 20. August 2011 um 11:50:20
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Wird nie aufhören
Die Israelis bauen ständig auf palästinensischem Boden Ihre Siedlungen ohne das Verhängen von Sanktionen durch die
Vereinten Nationen. Da braucht man sich nicht wundern das die Palästinenser sich das nicht gefallen lassen.
Weihnachten 2009 hat die israelische Luftwaffe 1500 Zivilisten umgebracht ohne Anklage beim intern. Gerichtshof. Netanjahu ist ein Menschenhasser und kennt nur sich und sein Interesse. Früher hätte man so einen als Nazi bezeichntet. Die Zeitbombe tickt im heiligen Land!!!
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Harry-B schrieb:
am 20. August 2011 um 11:19:37
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Nethanjahu
Mit diesen Aktionen will der Miniterpräsident Nethanjahu nur von der desolaten sozialen Lage in Israel ablenken. Und wie ich die
Israelis kenne, werden die sich wiedr beeinduckt zeigen anstatt diesen Typen in die Wüste zu schicken. Unter Nethanjahu können die Israelis keinen Frieden erwarten.
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