12.10.2011, 09:33 Uhr
Zu dem Schusswechsel kam es zwischen einem 30-Jährigen und mehreren Polizisten. Vier Menschen wurden dabei verletzt.
Bei Schießereien in Oberhausen und Lüneburg sind in der Nacht fünf Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich.
In der Nähe des Oberhausener Rotlichtviertels hatte sich ein 30-Jähriger erst einen Schusswechsel mit Polizisten geliefert und danach zwei Beamte mit dem Messer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hätten Zeugen den Mann mit Schusswaffe und Messer randalieren sehen und den Notruf gewählt.
Nachdem der Täter auf die Polizisten feuerte, schossen sie ihn an und versuchten ihn zu überwältigen. Dabei habe der Mann auf die 32 und 38 Jahre alten Polizisten eingestochen und beide verletzt, berichtete ein Sprecher.
In der Lüneburger Altstadt wurden bei einer weiteren Schießerei drei Männer verletzt. Einer davon musste in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert werden. Er schwebe in Lebensgefahr, bestätigte ein Polizeisprecher.
Genauere Angaben zu den Opfern oder über die näheren Umstände der Schießerei wollte der Sprecher "aus ermittlungstaktischen Gründen" nicht machen. Die Täter seien auf der Flucht, die Fahndung laufe, erklärte er. Nach Augenzeugenberichten sollen die Schüsse auf offener Straße vor einer Teestube gefallen sein.
Quelle: dpa
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