11.02.2012, 10:00 Uhr
Bundesinnenminister Friedrich hat die Zusammenarbeit mit V-Leuten aus der rechtsextremistischen Szene als sehr professionell gelobt. (Quelle: dpa)
Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Zusammenarbeit des Bundesamts für Verfassungsschutz mit V-Leuten aus der Neonazi-Szene als sehr professionell gelobt.
In einem Interview der "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag) räumte Friedrich aber zugleich ein, dass er keine konkreten Information über weitere abgetauchte Rechtsextremisten habe. Nach Informationen der Zeitung sind derzeit sieben gewalttätige Rechtsextremisten abgetaucht, weitere 152 Neonazis werden vom Bundeskriminalamt mit Haftbefehl gesucht.
Friedrich sagte: "Wir sind dabei, diese Fälle und die genauen Zahlen festzustellen. Es gibt keine Zentraldatei, in der das steht." Dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Aufklärung der Neonazi-Mordserie versprach Friedrich eine Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Er versicherte, dass er die Akten des Bundesamts für Verfassungsschutz in vollem Umfang zur Verfügung stellen könne. Über die Akten des Bundeskriminalamts dagegen verfüge allein der Generalbundesanwalt, solange er die Ermittlungen führe.
Quelle: dpa
Achim schrieb:
am 11. Februar 2012 um 18:38:08
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V-Leute
Mich deucht, die Arbeit der Stasi mit ihren IM war professioneller, auch wenn ich den Effekt nicht gutheiße. V-Leute sind sinnvoll,
wenn man sich ihrer Gesinnung einigermaßen sicher sein kann. Sie sollen vorrangig Informationen liefern, sich aber möglichst von Provokationen fernhalten. Dann wäre auch ein Verbot der rechten Parteien schon viel eher möglich gewesen.
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ICH schrieb:
am 11. Februar 2012 um 18:30:08
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V_Leute
Dann kann er ja mal die professionellen V-Leute gleich in der Rechten Szene, z.B. CSU einsetzen. Mal schaun, was da rauskommt.
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WhoIsWho schrieb:
am 11. Februar 2012 um 13:14:53
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Arbeit mit V-Leuten ist sehr "professionell"
Na, dann mal Butter bei die Fische! Was haben die V-Leute alles inszeniert und was die
"Mitläufer" gemacht? DAS wäre mal interessant und nicht immer irgendwelche die "Andeutungen" aus der politischen Presse.
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