31.03.2010, 17:10 Uhr | AFP
Fehlerhafte Brustimplantate: Viele Französinnen müssen womöglich erneut unters Messer. Ob auch deutsche Frauen betroffen sind, ist noch unklar (Foto: dpa)
Die französischen Behörden haben wegen Brustimplantaten aus Silikon Alarm geschlagen, bei denen es verstärkt zu Rissen kommen kann. Gegen die Herstellerfirma aus Frankreich wird bereits ermittelt; und bis zu 1000 Französinnen brauchen womöglich ein neues Implantat.
Wie viele Frauen aus dem Ausland betroffen sind, ist bislang unklar. Die Herstellerfirma Poly Implant Prothèse (PIP) aus der Provence, der bislang weltweit drittgrößte Hersteller von Silikonbrustimplantaten, exportiert 90 Prozent seiner Produktion.
Am Vortag hatte die Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte, kurz Afssaps, die Implantate aus dem Handel genommen. Die Firma habe für die Füllung nicht zugelassenes Silikon-Gel verwendet, hieß es. Dieses könne die Hülle des Implantats angreifen und so Risse verursachen. Die Staatsanwaltschaft von Marseille teilte mit, sie habe deshalb Ermittlungen gegen PIP aufgenommen.
Der Aufsichtsbehörde zufolge wurden die Brustimplantate des Unternehmens seit 2001 bei bis zu 45.000 Frauen allein in Frankreich eingesetzt. Diese sollten jetzt von einem Arzt überprüfen lassen, ob ihre Implantate Risse hätten. Prüfer der Aufsichtsbehörde hatten die Produktionsstätte der Firma in La Seyne-sur-Mer in der Nähe der südfranzösischen Stadt Toulon durchsucht, nachdem aufgefallen war, dass es bei den Implantaten von PIP doppelt so häufig zu Rissen kam wie bei den Produkten anderer Hersteller. Dabei stießen die Beamten auf die Verwendung des für die Herstellung der Implantate nicht zugelassenen Silikon-Gels.
Einen solchen Vorfall habe es in Frankreich bislang nicht gegeben, wo insgesamt eine halbe Million Frauen Brustimplantate tragen, erklärte die Behörde. PIP ist inzwischen in Konkurs gegangen und wurde geschlossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun unter anderem wegen Irreführung über die Eigenschaften des Produkts, Fälschung und Gefährdung des Lebens anderer. Für diese Vergehen sind Haftstrafen von bis zu vier Jahren vorgesehen.
Quelle: AFP
Matze-G schrieb:
am 31. März 2010 um 19:59:59
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und nun???
muss ich jetzt meine Frau einschicken ????
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Pit schrieb:
am 31. März 2010 um 19:53:25
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So ist es
Silikonbusen sieht einfach unnatürlich aus, ich kann echt nicht verstehen wir Frau so etwas haben will.
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Mathias schrieb:
am 31. März 2010 um 19:16:28
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@bauwa
Das ist natürlich eine interessante Betrachtungsweise. :D
Vielleicht sind bald auch Krankheiten gar nicht mehr eine große Sorge,
sondern die Anzahl der operativen Eingriffe wird als Maß für Schönheit genommen und nimmt daher den Stellenwert Nr.1 bei nahezu jeder Frau ein. :P
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