02.11.2011, 15:45 Uhr
Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit einer Mohammed-Karikatur, die in der aktuellen Ausgabe enthalten ist.
Unbekannte haben einen Brandanschlag auf die Redaktion des französischenSatire-Wochenblattes "Charlie Hebdo" verübt. Es brachte am gleichen Tag ein Sonderheft zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien heraus und hatte sich dazu in "Scharia Hebdo" ("Charia Hebdo") umbenannt. Als Chefredakteur war der Prophet "Mohammed" benannt worden. Ein Mitglied der Verlagsleitung schloss einen Zusammenhang nicht aus.
Der unter seinem Künstlernamen Charb auftretende Chefredakteur des Wochenblattes sprach im TV-Sender BFM-TV auch von Droh-Mails, die die Redaktion erhalten habe. Auch über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erreichten die Redakteure Drohnachrichten und Beleidigungen.
Chefredakteur Charb betonte aber, dass niemand das Scharia-Sonderheft vor dem Brandanschlag gelesen haben konnte, da es erst Stunden später an die Kioske kam. Lediglich die Titelseite war zuvor im Internet sichtbar.
Bei dem Attentat gegen zwei Uhr morgens wurde niemand verletzt. Durch Hitze und Löschwasser sei jedoch ein beträchtlicher Schaden am Computersystem entstanden, sagte der Chefredakteur. Auch auf die Website gebe es zur Zeit keinen Zugriff mehr.
Er werde sich daher für die nächste Ausgabe nach Ersatzräumen umschauen müssen. "Unter diesen Umständen lässt sich keine Zeitung mehr produzieren", erklärte der Chefredakteur. "Alles ist zerstört", sagte auch Patrick Pelloux, ein Kolumnist der Zeitung.
Nach ersten Erkenntnissen hatten die Unbekannten ein Fenster zertrümmert und einen Molotowcocktail in die im Parterre gelegenen Redaktionsräume geworfen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Wochenzeitung hatte sich bereits 2006 mit der Veröffentlichung von Karikaturen Mohammeds Kritik zugezogen. Im Islam ist die Verbildlichung des Propheten verboten.
Quelle: dpa , AFP
x schrieb:
am 2. November 2011 um 18:55:34
(14)
(14)
....
die "verfolger" der christen in den islamischen ländern gehören für mich sowieso in die klappse, genauso die
"bombenwerfer". diese radikal-islamisten verstehen nach meiner ansicht das islam nicht, diese missbrauchen es einfach! Dieses Verhalten hat mit dem Islam nichts zu tun. Mein Rat bzw. Empfehlung an die Islam-Kritiker: nimmt euch die Zeit und liest mal das Koran in deutscher Fassung! Ihr werdet euch aber sowas von wundern!!
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Nicky68 schrieb:
am 2. November 2011 um 18:33:37
(26)
(1)
Lästern
Liebe X, jede Religion kann nur ihren eigenen Gläubigen Regeln setzen, nicht
allen anderen Menschen. Beleidigen kann man auch nur
persönlich und nicht
pauschal (alle Moslems, alle Christen). Und nichts berechtigt zum Bomben
werfen. Die Bombenwerfer brauchen ein Anti-Aggressions-Training, wenn
sie in westlichen Gesellschaften leben wollen!
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Taranis64 schrieb:
am 2. November 2011 um 18:26:56
(27)
(3)
@x
Ich als Heide respektiere Deine Religion - aber auch nicht mehr. Ich kenne die abrahamitische Literatur der Moslems, Christen und Juden.
Du auch? Aber was hat es den Menschen bis heute gebracht? Ich sehe - angefangen bei den Juden - eine tausende von Jahren zählende Blutspur durch die Geschichte, bis heute. Also mache DU dich erst mal schlau. Wir leben hier in Europa und nicht in der Türkei. Respektierst DU das auch?
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