10.02.2012, 17:32 Uhr
Der Richter stellte bei Arid U. eine besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
Der islamistisch motivierte Todesschütze vom Frankfurter Flughafen ist wegen des tödlichen Anschlags auf US-Soldaten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt sprach Arid Uka des zweifachen Mordes und dreifachen Mordversuchs für schuldig.
Das Attentat vom 2. März 2011 gilt als der erste islamistische Anschlag in Deutschland, der nicht verhindert werden konnte.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Uka zwei US-Soldaten mit Kopfschüssen getötet und zwei andere schwer verletzt hat. Als er auf einen fünften Soldaten zielte, versagte seine Pistole. Der Staatsschutzsenat stellte außerdem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung bereits nach 15 Jahren praktisch ausschließt. Die Richter folgten damit dem Antrag der Bundesanwaltschaft.
Der 22 Jahre alte Uka nahm den Urteilsspruch mit verschränkten Armen und äußerlich regungslos auf. Ihm droht nach der Haft die Abschiebung ins Kosovo, weil er nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hat.
Die US-Soldaten waren in Frankfurt gelandet. Vor dem Terminal wartete ein Bus, um sie zur Luftwaffenbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz zu bringen. Von dort aus sollte es weiter zum Einsatz in Afghanistan gehen. Der Täter wartete, bis die unbewaffneten Soldaten in den Bus eingestiegen waren und schoss dann in dem engen Gang auf sie.
Die Anklage hatte sich überzeugt gezeigt, dass Uka mit der Tat seinen persönlichen Beitrag zum Dschihad (Heiligen Krieg) leisten wollte. Er habe sich zum "Herrn über Leben und Tod gemacht" und seine Opfer willkürlich ausgesucht.
Die Bundesanwaltschaft ging auch davon aus, dass Uka ein Einzeltäter war, der sich über das Internet radikalisiert hat. Uka selbst hatte vor Gericht gestanden. "Ich musste etwas tun und habe geglaubt, dass es keine Alternativen dazu gibt", versuchte er seine Tat zu erklären.
Quelle: dpa
Peter § schrieb:
am 10. Februar 2012 um 19:50:39
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Ausweisung an die USA
Warum übergibt man ihn nicht den US Behörden ? Weil sie ihn zu Recht "Grillen" würden ?
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faddah schrieb:
am 10. Februar 2012 um 19:46:13
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Frankfurter Flughafenattentäter erhält Lebenslang
Meine Meinung:
Bin weder links noch rechts orientiert.... aber,...jeder, der (mein)
dieses Land
betritt oder in diesem leben möchte, hat sich nach den hiesigen Gesetzen zu verhalten, also als Gast oder Einheimischer. Wer diesen Gesetzen nicht nachkommt, hat hier keine Daseinsberechtigung und sollte zu seinen Wurzeln zurückkehren müssen.
Wir haben sicher auch eine eigene und traurige Kriminalität... deshalb brauchen wir die internationale und vor allem osteuropäische nicht.
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Richter schrieb:
am 10. Februar 2012 um 19:39:44
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(59)
Islamist
Deutschland ist der beste Nährboden für solche Islamisten. Wir haben die Typen die in Amerika die Täter waren groß gezogen und
züchten weiter solche Bekloppte. Der Islam ist und bleibt eine unberechenbare Lehre mit Bezug auf Gewalt.
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