13.02.2012, 14:32 Uhr
Der 47-jährige Frank Tuinmann versucht die Bahnschranke zu umfahren. Sein Auto wird dabei von einem Regionalexpress erfasst.
Der 47-jährige frühere Profiboxer Frank Tuinmann ist in Niedersachsen beim Zusammenprall seines VW Touareg mit einem Regionalzug getötet worden.
Wie die Polizei mitteilte hatte der Hannoveraner versucht, an einem Bahnübergang zwischen den Ortschaften Heidorn und Blumenau die geschlossenen Halbschranken zu umfahren. Dabei wurde das Auto von dem Zug aus Bremen in Richtung Hannover an der Fahrerseite erfasst.
Nach Angaben der Hannoverschen "Neuen Presse" war Tuinmann am Sonntag gegen 9.15 Uhr auf der Kreisstraße 334 unterwegs. Die Wartezeiten an dem Bahnübergang seien mitunter lang, hieß es. Möglicherweise habe sich der Ex-Sportler deshalb zu dem riskanten Manöver entschlossen und den Wagen in den Gleisbereich gesteuert, wo es zu dem Unglück kam: Der Zug erfasste den Touareg und kam erst 600 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen.
Für Tuinmann kam jede Hilfe zu spät: Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der frühere Profiboxer Frank Tuinmann (47) moderierte eine Gartensendung im NDR (Quelle: NDR/KW & Partner)Durch den heftigen Aufprall des Regionalexpresses wurde das Fahrzeug hinter ein Schalthäuschen geschleudert. Fahrzeugteile seien im weiten Umkreis verteilt gewesen, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke blieb zunächst gesperrt. Der Lokführer des Triebwagens wurde abgelöst, die schockierten Reisenden evakuiert. Verletzt wurde von ihnen aber offensichtlich niemand. Die Bahnstrecke nach Bremen blieb bis gegen 13 Uhr gesperrt.
Tuinmann ist nicht nur wegen seiner Erfolge als Boxer bekannt. In der TV-Reihe "Alles neu" unterstützte der gelernte Tischler im NDR-Fernsehen Hausbesitzer bei der Neugestaltung ihrer Wohnräume. Sein Wagen sei mit Lebensmitteln und Getränken beladen gewesen - eventuell für seinen Glühweinstand auf dem Eisfest in Steinhude, so die "Neue Presse".
Quelle: t-online.de , AFP
SLK60 schrieb:
am 13. Februar 2012 um 11:22:48
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Wer Halbschranken umfährt,
das Leben und die Gesundheit unschuldiger Menschen vorsätzlich auf´s Spiel setzt, sollte im Überlebensfalle
drastische Strafen erfahren, nicht unter 5 Jahren und danach zum "Idiotentest". Wie verblödet muß man eigentlich sein, Halbschranken zu umfahren ??
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Joschy schrieb:
am 13. Februar 2012 um 11:22:27
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Daniel
Hallo, es reicht an jedem Bahnüberweg ein Andreaskreuz. Rotes Blinklicht, Halbschranken oder Vollschranken sind nur zusätzliche
Sicherheitsmaßnahmen.
Wer dies mißachtet handelt grob fahrlässig. Es wird ja auch nicht an jeder Straßenkreuzung eine Schranke montiert. Da reicht ja auch eine Ampel.
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diddi schrieb:
am 13. Februar 2012 um 11:20:31
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zug rammt auto
wenn ein mensch im strassenverkehr stirbt ist es immer eine tragödie.nur leider hat es sich in deutschland zur sitte
gemacht,bestehende regeln sträflichts zu mißachten.wer beachtet noch stopschilder zeigt beim abbiegen oder spurwechsl noch die neue fahrtrichtung an.vom halten und parken ganz zu schweigen.da kann man auch schon mal eine geschlossene halbschranke umfahren.zum glück sind dabei keine anderen personen verletzt worden.
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