09.01.2012, 11:02 Uhr
Der vor Neuseeland gestrandete Tanker ist bei schwerem Seegang zerbrochen. Das Unglück könnte eine schwere Ölpest in der Region auslösen.
Der vor Neuseeland bereits im Oktober gestrandete Frachter "Rena" ist in Sturm und schwerer See auseinandergebrochen. An die 300 Container gingen über Bord, die neuseeländische Marinebehörde befürchtet die zweite Ölpest aus dem in Liberia registrierten griechischen Containerschiff. Bereits im vergangenen Jahr hatte der auf das Astrolabe-Reef aufgefahrene Frachter die bisher größte Meeresumweltkatastrophe Neuseelands verursacht: Bis zu 400 Tonnen Öl leckten aus dem Wrack, etwa 20.000 Seevögel verendeten.
Damals wurden 1100 Tonnen Öl von Bergungsmannschaften abgepumpt. Aber die noch in der "Rena" verbliebenen gut 400 Tonnen sorgen für akute Gefahr für die Küste der Nordinsel: "Zurzeit gibt es offenbar keinen größeren Austritt von Öl, aber in dem derzeit brüchigen Zustand der 'Rena' ist das demnächst wahrscheinlich", sagte ein Einsatzleiter am Astrolabe-Reef, Alex Wijngaarden.
Der neuseeländische Umweltminister Nick Smith sagte dagegen vor Journalisten, es sei zwar noch immer dieselbe Menge Öl an Bord der "Rena" wie die, die im Oktober die Ölkatastrophe verursachte. Es bestehe aber "nur ein Bruchteil der Gefahr, die es im Oktober gab".
Nach Wijngaardens Prognose könnte das erste Öl in der Nacht zum Montag an die Küste der Nordinsel gespült werden. Bis zu sechs Meter hohe Wellen ließen das Wrack in der Nacht zum Sonntag auseinanderbrechen, rissen Container, Bauholz und Säcke mit Milchpulver von Bord. Der Vorderteil des Schiffes verblieb zunächst an der Stelle, an der die "Rena" auf Grund gelaufen war. Doch das Heck driftete mindestens 30 Meter vom Bug weg.
Von den 1370 Containern wurden damals 389 geborgen. 98 wurden seit Oktober von Bord gespült. Von den noch gut 880 Containern gelangten bei dem Auseinanderbrechen des Schiffs bis zu 300 ins Meer, sagten Behördensprecher. Eine Entspannung der Lage sei nicht in Sicht, der Sturm werde noch drei bis vier Tage andauern. Ölbekämpfungsteams seien aktiviert, um eine Tiere und Pflanzen gefährdende Ölverschmutzung abzuwenden.
Die "Rena" sitzt auf dem Astrolabe-Reef 20 Kilometer vor Tauranga Harbour fest, einem Naturhafen in der Region Bay of Plenty. Pikant: Das Schiff war zehn Wochen vor der Havarie von australischen Behörden beschlagnahmt worden - nach Intervention der liberianischen Schifffahrtsbehörde kurz darauf aber wieder freigegeben. Der Frachter sei sicher und vorgefundene Mängel könnten später behoben werden. Das Astrolabe Reef ist seit fast 200 Jahren bekannt.
Der Kapitän und Navigationsoffizier der "Rena" müssen mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Fahrweise, Umweltverschmutzung und Dokumentenmanipulation nach dem Unfall rechnen.
Quelle: dapd
Simplicissimus schrieb:
am 8. Januar 2012 um 18:50:28
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Unglück
Macht doch nichts, die Natur braucht uns, sonst kann sie nicht vergiftet werden . Mein Mann bracht jeden Tag sein Steak, mehr
Menschen müssen her , es sind doch noch Wälder da , Stil Produztiert die Sägen.Politiker machen es mit ihrer Gier vor. Pfeif auf die Tiere ,es gibt doch Zoos.
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Charli schrieb:
am 8. Januar 2012 um 16:36:30
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Rena
Etwas dubios " Frachter gestrandet - Tanker auseinandergebrochen " ?? Was nun, Tanker transportieren Container ? Liebe Schreiber
,es wäre gut, doch ordenlich zu recherchieren. Es lesen auch Leute vom Fach die Berichte. Soweit bekannt, handelt es sich nur um den Brennstoffvorrat des Riesen, der die Sauerei erzeugt.
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settler schrieb:
am 8. Januar 2012 um 15:43:04
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ölpest
Könnte es vieleicht sein , das so etwas nicht durch Zufall passiert ?
Könnte es vieleicht sein das so gewollt , die Nahrungs -
Ressourcen verknappt werden sollen ?
Es passiert ja Weltweit laufend so etwas.
Nur mal dumm gefragt .
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