12.07.2011, 19:34 Uhr
Oft Teil einer Gang: der Tyrannosaurus Rex (Foto: Reuters)
Die Tyrannosauriden beflügeln die Angstlust des modernen Publikums wie kaum eine andere Tiergattung - sei sie ausgestorben oder noch lebend. Immer wieder kommen jedoch erstaunliche Neuigkeiten über die Raubsaurier ans Licht, deren bekanntester der Tyrannosaurus Rex ist. Bisher galten die auf zwei Beinen laufenden Fleischfresser als mörderische Einzelgänger.
Der Grund: Lange Zeit waren ausschließlich Skelette von Einzelexemplaren gefunden worden. Jetzt glaubt ein Forscher der kanadischen Universität Alberta jedoch, Beweise dafür gefunden zu haben, dass die prähistorischen Ungeheuer zumindest zeitweise im Rudel jagten.
Funde in der Wüste Gobi sprächen eine klare Sprache, ist der Paläontologe Philip Currie überzeugt. Der hatte in den vergangenen Monaten 90 dort gefundene Skelette von Tarbosauri Bataar untersucht - nah verwandten Vettern des T-Rex. Mindestens ein halbes Dutzend der Tiere sei höchstwahrscheinlich Teil einer Gruppe gewesen, die zusammen verendet sei, glaubt Currie. Darauf weise deren Lage hin.
Die starken Ähnlichkeiten der einzelnen Tyrannosauriden-Familien sowie ein Fund von drei unmittelbar nebeneinander liegenden T-Rex-Skeletten in South Dakota seien ein Hinweis darauf, dass auch der bekannteste Saurier gern in der Gruppe jagte.
Vermutlich, glaubt Currie, hätten die jüngeren und schnelleren Tiere die Beute gehetzt und in die Enge getrieben. Die älteren, langsamen aber auch stärkeren Tiere hätten dann vermutlich die tödlichen Bisse gesetzt.
Dieses Verhalten - wenn Curries These denn zutrifft - lasse die Tiere aber auch viel intelligenter erscheinen, als in bisherigen Beurteilungen. "Sich als Gang zu bewegen, deutet darauf hin, dass sie ein wesentlich komplexeres Verhalten zeigten, als wir bisher angenommen haben", so Currie. Schädel-Scans des T-Rex hätten auch ergeben, dass die Gehirne der Tiere rund drei mal so groß waren, wie man bei deren Größe hätte vermuten dürfen.
"Ein Dinosaurier wie der Tyrannosaurus Rex hatte im Vergleich zu seiner Körpergröße ein viel größeres Gehirn als ein Krokodil und eines, das rund drei Mal so groß war, wie das des Pflanzenfressers Triceratops, der ungefähr gleich groß war, wie er", so Currie.
Quelle: ckr
dr. dick schrieb:
am 22. Juni 2011 um 20:06:58
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tyrannosaurus
Wieder einmal ein voreiliger Rückschluß eines Archäolögen: Geier, zum Beispiel, tummeln sich in der Nähe verendeter Tiere
auch in großer Anzahl (wie in Naturfilmen zu sehen). Trotzdem haben sie dieses Tier nicht gejagt u. getötet. Genauso könnte es auch hier sein - ein verendeter Brontosaurus könnte für zahlreiche Tyrannosaurier eine prima Mahlzeit abgeben. Also: Erstmal großräumig weitergraben!
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Krass schrieb:
am 22. Juni 2011 um 17:59:07
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so was
"Ein Dinosaurier wie der Tyrannosaurus Rex hatte im Vergleich zu seiner Körpergröße ein viel größeres Gehirn als ein Krokodil
-hat der Mensch auch im vergleich zu einer Ameise -blos auf den inhalt kommt es drauf an -und da bin ich zwiespälltig
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Germane schrieb:
am 22. Juni 2011 um 15:20:52
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O...O...Oh
Vor zeitreisen in diese Epoche sei also gewarnt ;-)
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