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Forsa: Werte der Union im Keller

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Forsa: Werte der Union im Keller

12.08.2010, 08:32 Uhr

Die aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: Die Union befindet sich auf dem tiefsten Stand seit November 2006. (Foto: dpa)

Die aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: Die Union befindet sich auf dem tiefsten Stand seit November 2006. (Foto: dpa)

Die Koalitionsparteien kommen nicht aus ihrem Stimmungstief heraus. Laut der neuesten Forsa-Umfrage liegt die Union wieder unter 30 Prozent. Die FDP verharrt bei fünf Prozent.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, bekäme eine rot-grüne Koalition mit 47 Prozent derzeit die Mehrheit im Parlament. Ähnliche Ergebnisse erzielte die wöchentliche Umfrage des Magazins "Stern" und des Senders RTL auch schon vor drei Wochen.

Im Vergleich zur Vorwoche verliert die Union jedoch einen weiteren Punkt und fällt zum zweiten Mal in diesem Jahr auf 29 Prozent. Das ist ihr schlechtester Wert seit November 2006. Die SPD hingegen kann ihr Jahreshoch von 28 Prozent bereits seit fünf Wochen halten. Im Aufwind befinden sich nach wie vor die Grünen: Ihr Wert stieg um einen Punkt, so dass die Partei erneut ihr Rekordhoch von 19 Prozent erreicht. Die Linke erzielen elf Prozent, für "sonstige Parteien" würden acht Prozent der Wähler stimmen.

Vertrauensverlust in die Volksparteien

Der Chef des Umfrageinstituts Forsa, Manfred Güllner, wies im "Stern" darauf hin, dass beide großen Parteien derzeit unter einem enormen Vertrauensverlust litten. Dies zeigten auch die Antworten der Deutschen auf die Frage, welche Partei am besten die Probleme des Landes lösen könne. Im Oktober 2009 trauten dies noch 29 Prozent der Bürger der Union zu, aktuell seien es nur noch 14 Prozent. Die SPD schnitt mit zwölf Prozent etwas besser ab als in den Vorwochen. "Für Volksparteien sind dies sehr schlechte Zahlen", sagte Güllner.

Herausforderung für neuen Regierungssprecher

Die schlechten Umfragewerte für die Koalition sind auch eine Herausforderung für den neuen Regierungssprecher Steffen Seibert. Er soll künftig die Politik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erklären. Seibert folgt auf Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks wird.

Das Forsa-Institut befragte für den Stern-RTL-Wahltrend vom 2. bis 6. August mehr als 2000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.


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Quelle: AFP , dpa

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Kommentare (53)

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Thema: "Forsa: Werte der Union im Keller"

FDPnixgut schrieb: am 11. August 2010 um 19:42:17
(0) (0) Umfragen
Was mich schockt sind die 5 % für die FDP - das sind doch viel zu viel. Hat Westerwelle noch nicht genügend verbrochen. Muss die
FDP noch mehr Sozial-Abbau machen. Wann endlich sinkt diese Partei unter 1 % ?
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Meinolf schrieb: am 11. August 2010 um 17:25:20
(0) (0) Ing.
In erster Linie schielen zu 80% aller "Volksvertreter" auf Ihre eigenen Einkünfte. Politik im Sinne des Bürgers wird schon lange nicht
mehr ausgeführt. Schulden machen, mit fremden Geld wie Steuern nicht vernünftig umgehen können. Ich sehe nur wenige Politiker mit Ausstrahlung und Ehrlichkeit. Zu viele Selbstdarsteller, die sich viel zu wichtig nehmen. Bürgerpolitik ist angesagt. EU, Bundestag, Krankenkassen, usw. saugen den Bürger aus, zu 50% verringern, Gehalt verdoppeln, ehrliche Eliten ran.
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WG1 schrieb: am 11. August 2010 um 17:24:48
(0) (0) Forsa- Umfrage
Solange wir uns das in diesem Land bieten lassen, wird uns diese 5 Prozent Partei weiterhin veralbern! Ich bin mir sicher,
das der Spruch " Mehr Netto vom Brutto" in die Geschichte eingehen wird. Genauso bin ich mir sicher, das ein Schlauberger die " Rente mit 80 " vorschlagen wird aber selber mit 50 in Pension geht.
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