17.01.2011, 14:07 Uhr
Gesine Lötzsch will den "Weg zum Kommunismus" finden, "ob in der Opposition oder in der Regierung" (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Die Linke hat in der vergangenen Woche massiv an Zustimmung von Wählern verloren. Ursache sind vermutlich der Führungsstreit und die von Parteichefin Gesine Lötzsch angestoßene Kommunismus-Debatte. Im neuen Forsa-Wahltrend sackt die Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte ab und liegt nun bei neun Prozent. Die FDP steckt zudem weiter in der Krise.
Die Liberalen verloren einen Prozentpunkt und fielen zum dritten Mal binnen vier Wochen auf ihr Rekordtief von drei Prozent. Die anderen Parteien konnten je einen Punkt hinzugewinnen: Die Union klettert auf 35 Prozent, die SPD steigt auf 25 Prozent, die Grünen verbessern sich auf 21 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich sieben Prozent der Wähler entscheiden.
Die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 55 Prozent. Sie haben damit einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten vor dem schwarz-gelben Regierungslager, das 38 Prozent auf sich vereinigt. Rot-Grün hätte mit zusammen 46 Prozent jedoch keine eigene Mehrheit.
Für die Linke ist es der niedrigste Wert seit gut vier Monaten. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", das von Lötzsch verwendete Wort "Kommunismus" sei in Ost- und Westdeutschland nach wie vor ein Reizwort. Dies dürfte Wähler der Linken verschreckt haben. Zudem leide die Partei unter einer schwachen, zerstrittenen Führung.
Wie die Union stieg auch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Ansehen: Wäre SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier bei einer rein theoretischen Kanzlerdirektwahl ihr Herausforderer, würden sich nach dem neuen Wahltrend 42 Prozent der Deutschen für die CDU-Chefin entscheiden und 32 Prozent für Steinmeier. Würde SPD-Chef Sigmar Gabriel gegen sie antreten, könnte Merkel sogar mit 53 Prozent der Stimmen rechnen, Gabriel nur mit 22 Prozent.
Quelle: dpa , dapd
Wolfg.Wach schrieb:
am 12. Januar 2011 um 12:10:47
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die Linken
Am Tag der "heiligen drei Könige " begeht man keinen Königsmord. Aschermittwoch wird der Tag der Wahrheit,genau
wie bei der
fdp, der Weg hat inzwischen viele Frostaufbrüche, Lafontaine und Gysi stehen schon bereit. Warum gibt das
Fernsehen solchen leuten wie Lötsch und Ernst überhaupt die Chance zum Auftritt ? Beide sind nur soweit links,als sie die
brieftasche und das Portemonei greifen können. Ernst noch den Schlüssel für seinen Porsche, gebt ihm die Zeit,er war
schon bei der spd ein nicht
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henry schrieb:
am 12. Januar 2011 um 12:10:43
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Systemfrage
Angeblich ist der Kapitalismus am Ende, der Kommunismus hat aber nie angefangen zu funktionieren! Der Mensch will und kann sich
niemandem unterordnen, das liegt in seiner Natur, sonst wären wir noch mit den Affen auf den Bäumen. Nur der ausufernde Turbokapitallismus hat versagt. Das liegt nicht am System, sondern an eben den Menschen. Jeder will den anderen übertrumpfen. Dieses Verhalten mittels Sozialismus zu verhindern hat noch nirgendswo funktioniert, es endet immer in einer Gewaltherrschaft!
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user1 schrieb:
am 12. Januar 2011 um 12:10:23
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Lötzsch
Da hat die aber ein astreines Eigentor geschossen. Jetzt werden SPD und GRÜNE wieder zittern, ist doch der nächste geplante
Koalitionsabnicker dieser Parteien geschwächt, und die Mehrheit dafür wieder in Gefahr. Was haben wir nur für Politikertypen? GRAUENHAFT.
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