16.11.2011, 15:46 Uhr
Unter Druck: FDP-Chef Philipp Rösler (Quelle: ddp)
Die Liberalen erzielen in einer Forsa-Umfrage erneut miserable Werte: Sie verloren einen Punkt und stürzten auf ihr Rekordtief von zwei Prozent. CDU und CSU können hingegen in der Krise punkten. Zum dritten Mal in Folge gewinnt die Union im Wahltrend von "Stern" und RTL einen Punkt hinzu und erreicht mit 34 Prozent ihren besten Wert seit acht Monaten.
Die SPD sinkt im aktuellen Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 26 Prozent. Die Grünen verharren unverändert bei 15 Prozent. Damit hätten SPD und Grüne immer noch einen Vorsprung von fünf Punkten vor Union und FDP, könnten jedoch allein keine Regierung bilden. Jeweils neun Prozent würden sich der Umfrage zufolge für die Linke und die Piratenpartei entscheiden.
Bislang hatte die FDP in dem Wahltrend nur einmal, Ende September 2011, derart tief gelegen. "Die Partei gerät in Gefahr, als überflüssig zu gelten", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem "Stern". Dass die Liberalen derart an Zustimmung verloren, obwohl sie mit den Steuerbeschlüssen ihr Lieblingsthema durchgesetzt hätten, sei damit zu erklären, dass sogar fast 60 Prozent der FDP-Sympathisanten Steuersenkungen derzeit für unsinnig hielten. Die Forsa-Umfrage fand noch vor dem FDP-Bundesparteitag am Wochenende statt.
Die Union verdankt dagegen ihre Zugewinne nach Einschätzung des Forsa-Chefs vor allem Kanzlerin Angela Merkel. "Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie in der Eurokrise ihren Kurs und ihre Rolle gefunden hat. Dass sie weiß, was sie will, und für Lösungen kämpft", sagte Güllner.
Quelle: dpa
Politikverdruß schrieb:
am 16. November 2011 um 20:59:33
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FDP
Die FDP war noch nie für den kleinen Bürger, aber seit sie diesen Fidschi auch noch als Parteivorsitzenden gemacht haben der wohl noch
nie einen Schraubendreher in der Hand oder benutzt hatte, sind sogar noch minus 5 % für diese Partei zuviel.
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Criticus schrieb:
am 16. November 2011 um 20:15:58
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@ Autsch
Ich denke mal, dass mir zunächst einmal naiv-ehrliche, lernfähige, intelligente und im Aktuellen lebende Menschen mehr zusagen,
als professionelle Spendensammler der untrüglichen Art!
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Autsch schrieb:
am 16. November 2011 um 20:08:05
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FDP-Piraten
Wo liegt der Unterschied?
Die FDP fliegt raus, die Piraten kommen rein! Wird die Politik dann besser?
Weiß ich nicht, aber
schlechter wohl auch nicht.
Fazit: Wenn wir nach der nächsten Bundestagswahl die FDP draußen und die Piraten drinnen haben werden, kann eigentlich in keinem Fall etwas schlimmes pasieren. Im schlimmsten Fall erweisen sich die P. auch als Flop und dann fliegen sie eben eine Wahlperiode später auch wieder raus.
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