21.09.2011, 12:23 Uhr
Die Bürger sind mit der Regierungskoalition unzufrieden (Quelle: dpa)
Die Mehrheit der Bürger ist offenbar mit der Regierungskoalition unzufrieden. In einer neuen Forsa-Umfrage äußerten 83 Prozent der Bundesbürger die Zusammenarbeit der Koalition sei mangelhaft. Auch bei nur 17 Prozent der Unionswähler findet die schwarz-gelbe Teamarbeit Beifall. Unter den FDP-Anhängern sind gerade mal elf Prozent. Das ermittelte das Forsa-Institut für den "Stern".
Laut Forsa erwartet außerdem mit 54 Prozent lediglich gut die Hälfte der Bundesbürger, dass die Regierung von CDU, CSU und FDP bis zur Bundestagswahl im Herbst 2013 durchhält. Sogar bei den eigenen Anhängern ist die Skepsis groß: 33 Prozent der Unionswähler gehen von einem vorzeitigem Koalitionsende aus, bei der FDP sind es 37 Prozent.
Auch die Streitigkeiten in der Koalition über die Sicherung der Euro-Stabilität und die Wirtschaftspolitik schlagen sich laut Forsa in schlechten Werten nieder. Zwei Drittel der Befragten sind mit den Leistungen auf diesen beiden Feldern unzufrieden. Sollte es zu einem Bruch der schwarz-gelben Koalition kommen, wünschen sich 70 Prozent der Bürger eine Neuwahl.
Die kriselnde FDP profitiert der Umfrage zufolge nicht von den euroskeptischen Äußerungen aus der Parteispitze und fällt in der Wählergunst auf drei Prozent. Die Spekulationen von FDP-Chef Philipp Rösler über eine "geordnete Insolvenz" Griechenlands hätten seiner Partei eher geschadet, teilte das Institut Forsa zu der Befragung mit. Die Liberalen büßten einen Punkt ein. Insgesamt ist die Unzufriedenheit der Bürger mit Schwarz-Gelb groß.
Im "Stern-RTL-Wahltrend" konnten allein die Grünen Zugewinne verzeichnen: Sie legten um einen Prozentpunkt auf 20 Prozent zu. Die SPD verlor einen Punkt und rutschte auf 28 Prozent. Keine Veränderung ergab sich bei der Union, die bei 31 Prozent steht. Auch die Linken blieben mit neun Prozent Zustimmung konstant. Das Regierungslager aus Union und Freidemokraten liegt zusammen mit 34 Prozent jetzt 14 Prozentpunkte hinter einem rot-grünen Bündnis, das auf 48 Prozent kommt.
Nach Auffassung des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Rainer Brüderle, müssen sich die Liberalen künftig stärker auf ihre Kernbereiche konzentrieren. "Wir müssen uns anstrengen und wegkommen von der Darstellung von Orchideenthemen", sagte der Politiker am Mittwoch im "ZDF-Morgenmagazin". Zu den Kernthemen gehörten Bürgerrechte, Bildungspolitik und soziale Marktwirtschaft.
Brüderle kritisierte zudem erneut den Umgang der Union mit seinem Parteichef Rösler. "Der Stil - auch innerhalb der Regierung - kann und muss verbessert werden", sagte er.
Quelle: dpa , dapd
Linda schrieb:
am 21. September 2011 um 19:32:35
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CDU/CSU nur für die Reiche Portomie
Ich war kürz im Urlaub in Bayern. Was ich gesehen haben war fast nur Reiche Beamten mit Porsche -
Mercedes Luxus model und Pensionierte Vorruhesstand Beamten in Urlaub, kaum eine Arbeiter Familien oder Rentner.
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robert schrieb:
am 21. September 2011 um 19:31:25
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umfrage
Wenn auch nur eine der Parteien wirklich Vertrauen erwecken würde, könnte diese Partei alleine regieren.Piraten sind nur
Protest-Wählerstimmen. Die Nichtwähler sind das eigendliche Potenzial. Diese müssen wieder motiviert werden.
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Helle schrieb:
am 21. September 2011 um 19:18:09
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(4)
unzufrieden
Die Denkweise der jeweiligen Regierungen ist doch eh immer die gleiche.Zuerst an sich denken,dann an den Staat und zuletzt kommt
das Volk.Wenn man ja noch wenigstens eine Wahl bei den Wahlen hätte.
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