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Forsa-Chef Güllner: "FDP-Absturz ist historisch einmalig"

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"Der Absturz der FDP ist historisch einmalig"

28.07.2011, 10:23 Uhr

Außenminister Guido Westerwelle steht einmal mehr in der Kritik (Foto: Reuters)

Außenminister Guido Westerwelle steht einmal mehr in der Kritik (Foto: Reuters)

Nach dem Absturz der FDP auf drei Prozent in den jüngsten Umfragen spricht Meinungsforscher Manfred Güllner von einem bisher einmaligen Trend. "Dass die kleinere Regierungspartei von fast 15 Prozent auf drei Prozent abstürzt, wie jetzt die FDP, ist neu. Das hat es noch nie gegeben", sagte der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa der "Passauer Neuen Presse".

"Ein solcher Absturz ist historisch einmalig", erklärte er zudem im "Stern". Den Kardinalfehler der Liberalen sieht Güllner darin, dass Guido Westerwelle das Amt des Außenministers übernommen und die Wähler enttäuscht habe.

"Erster Außenminister, der keine Akzeptanz hat"

"Alle bisherigen Außenminister waren in wenigen Wochen hoch akzeptiert. Westerwelle ist der erste Außenminister, der überhaupt keine Akzeptanz hat. Die FDP hätte Westerwelle als Außenminister ablösen müssen." Auch der neue Parteichef Philipp Rösler habe als Wirtschaftsminister noch keine Akzente gesetzt.

In neuesten Umfragen waren die Liberalen auf nur noch drei Prozent abgestürzt. Zuletzt hatten sie Mitte Mai - vor Röslers Wahl - so schlecht abgeschnitten, teilten "Stern" und RTL mit.

Westerwelle kommt in der Bevölkerung nicht an

Nach einer weiteren Umfrage für den "Stern" kommt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in der Bevölkerung nicht an. Nur 28 Prozent der Deutschen sagen demnach, Westerwelle mache seine Arbeit gut. 61 Prozent schätzen sie als weniger gut oder als schlecht ein. Mehrheitlich zufrieden (67 Prozent) sind lediglich die derzeit noch verbliebenen FDP-Wähler.


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Quelle: dapd , dpa

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Kommentare (54)

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Thema: "Forsa-Chef Güllner: "FDP-Absturz ist historisch einmalig""

Kaarst1 schrieb: am 28. Juli 2011 um 13:25:43
(0) (0) FDP
Der Absturz der FDP ist auf eigenes Verschulden zurückzuführen. Erst Westerwelle, den eigentlich keiner will, dann Rössler, der auch
nicht gerade eine Rakete der Popularität ist, von Koch-Mehrin ganz zu schweigen. Was ist eigentlich mit Dirk Niebel los, der doch sonst immer mit seiner Militär-kappe durch die Welt eiert. Jetzt hätte er doch in Afrika viel zu tun. Aber was kommt von ihm - NICHTS. Typisch FDP!
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KlausBert schrieb: am 28. Juli 2011 um 13:19:45
(1) (0) FDP-Absturz
Eine Partei "ohne Kopf und Seele", die nur Führungskräfte im untersten Niveau findet. Programmatisch Klientelorientiert
und ohne Akzeptanz bei den Wählern. Schade, das so ein schlechter Haufen dem Steuerzahler auch noch auf der Tasche liegt. Weg damit !!!!!!
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McArthur schrieb: am 28. Juli 2011 um 13:17:19
(1) (0) Absturz
Ich hoffe nur, dass diese Partei bei den Umfragewerten die 4% künftig nicht überschreitet. Das wäre für die nächste
Bundestagswahl meine größte Freude. Und wer ist sonst noch schuld am unqualifizierten Personal unserer Regierung??????
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