16.09.2010, 14:56 Uhr
Der Körperscanner zeigt ein schematisches "Strichmännchenbild" der Passagiere. (Foto: dpa)
Vom 27. September an werden am Hamburger Flughafen Körperscanner getestet. Für die Passagiere ist die Nutzung zunächst freiwillig. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) wird wohl zu den Ersten gehören, die durch die Schleuse gehen. Er nimmt die Securityscanner offiziell in Betrieb.
Die Geräte sollen helfen, am Körper verborgenen Sprengstoff oder Waffen aufzuspüren. In den Niederlanden und Großbritannien sind die Scanner an Flughäfen bereits im Einsatz.
"Es gibt dabei keine echten Körperbilder", hatte der Innenminister wiederholt versichert. Gegenstände würden auf einer schematischen Personendarstellung ("Strichmännchen") angezeigt. "Die im Körperscanner erzeugten Daten werden sofort nach der Kontrolle gelöscht." Eine hitzige Debatte hatte es über die Einführung sogenannter Nacktscanner gegeben, nachdem im Oktober 2008 ein Vorstoß der EU-Kommission hierzu bekanntgeworden war.
In der Mitarbeiterzeitung "follow me" unterstrich Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport, für die Flughäfen seien die Testergebnisse sehr wichtig. "Getestet werden die betrieblichen Abläufe, die Bequemlichkeit für die Passagiere und die Schnelligkeit der Kontrollen. Es darf nicht sein, dass die Kontrollen wesentlich länger dauern als bisher", sagte er.
Das in Hamburg erprobte Gerät arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Millimeterwellen. Die Geräte seien für die Gesundheit unbedenklich, hieß es. Neben der gesundheitlichen Unbedenklichkeit hatte de Maizière stets die Wahrung der Intimsphäre der Passagiere sowie die Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für den Start genannt.
Das Gerät wurde bei der Bundespolizeiführungsakademie in Lübeck unter Laborbedingungen getestet. Für den Praxistest wurde der am nächsten gelegene große Flughafen in Hamburg ausgesucht. 2009 nutzten gut 12 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen. Damit ist er der fünftgrößte Airport in Deutschland.
Quelle: dpa
Disputator schrieb:
am 16. September 2010 um 19:16:49
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Mal kurz nachgedacht...........
Wem haben wir diese übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen zu verdanken? Doch nicht etwa dem Klientel der von
Frau Böhmer als freundliche und liebenswerte Kulturbereicherung bezeichnet wird. Währe es nicht billiger und sicherer aus Sicherheisbedenken diesen Kulturkreis vom Fliegen mit westlichen Fluggesellschaften auszuschließen? Mir jedenfalls stinkt es gewaltig dass man nicht mal mehr ein Mineralwasser im Handgepäck haben darf.
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Trool schrieb:
am 16. September 2010 um 18:55:41
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@ MW
Wer hat denn weltweit noch einen scanner? Ich kenn Flughäfen ,dort kennt man noch nicht einmal diesen Namen.
Sogenannte
Sicherheitszonen lassen sich immer umgehen. Wie gesagt,dieTerroristen sitzen in der obersten Reihe.
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Heiko schrieb:
am 16. September 2010 um 18:22:10
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Scanner
Wer sagt das das nicht der Gesundheit schadet? Ich wäre mir da nicht so sicher ! Jedenfalls lass ich mich nicht bestrahlen . Ein
normal Bürger der Urlaub macht ist jedenfalls nicht gefährlich, da derjenige oder diejenige sich ja Erholen möchte und was von der Ferne für sich entdecken will (Länder Kultur usw...) . Ich kapier es nicht warum alles nur noch Global gedacht wird schafft den Flieger ab dann hat esgleich endlich Ruhe . !!!!
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