06.11.2010, 16:46 Uhr
Nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs in Kuba ist nun der Flugschreiber der Unglücksmaschine gefunden worden. Das berichtete die kubanische Regierung auf ihrer Internetseite cubadebate.cu.
Von der Auswertung der Daten erhoffen sich die Behörden Aufschluss über die Absturzursache. Bei dem Unglück waren alle 68 Insassen der zweimotorigen Turboprop-Maschine ums Leben gekommen, darunter zwei Deutsche.
Das Flugzeug vom Typ ATR-72-212 war auf einem Inlandsflug von der im Osten gelegenen Stadt Santiago de Cuba in die Hauptstadt Havanna, als es aus noch ungeklärter Ursache in der schwer zugängliche Bergregion in der Nähe von Kubas größtem Stausee Zaza abstürzte. Es wird vermutet, dass Ausläufer des in der Karibik tobenden Wirbelsturms "Tomás" eine Rolle gespielt haben könnten.
Das Unglück ist eines der schwersten in der Geschichte der kubanischen Luftfahrt. Die schlimmste Katastrophe mit über 150 Toten ereignete sich im März 1989, als eine Maschine vom Typ Il-62 kurz nach dem Start in Havanna in eine Siedlung stürzte.
Quelle: dpa
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Unter den 68 Passagieren waren auch zwei Deutsche und zwei Österreicher. zum Video