Im französischen Elsass hat ein Fischer einen Piranha in einem Rhein-Zufluss gefangen. Es sei ein Rätsel, wie der eigentlich in Südamerika heimische Raubfisch in den Fluss Ill gekommen sei, sagte Nicolas Billig von der Anglervereinigung des Départements Haut-Rhin.
"Vielleicht hat ein Privatmann ihn ausgesetzt."
Angriffe im Schwarm
Piranhas ernähren sich üblicherweise von kleineren Fischen. In Schwärmen greifen sie mit ihren scharfen Zähnen bei Nahrungsknappheit aber zuweilen auch größere Wirbeltiere an.
Auch in der Erft wurden schon Piranhas geangelt
Tatsächlich zogen Angler in den letzten zehn Jahren bereits drei Piranhas oder Verwandte dieser südamerikanischen Fische aus dem Fluss Erft, zuletzt im September 2002 ein 50 cm langes Exemplar. Im Allgemeinen haben Piranhas in den Gewässern der kaltgemäßigten Klimazone jedoch im Winter keinerlei Überlebenschancen.