17.05.2011, 12:07 Uhr
Die FDP will ein Grundeinkommen für jedes Kind einführen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die FDP hat ein Kinder-Grundeinkommen als Alternative zum Elterngeld in die Diskussion gebracht. "Es würde Elterngeld, Kindergeld, das Ehegatten-Splitting sowie alle weiteren Kinderzuschläge ersetzen", sagte die Vorsitzende des Familienausschusses des Bundestages, Sibylle Laurischk (FDP), der "Saarbrücker Zeitung".
Das Grundeinkommen solle jedem Kind zustehen. "Eltern und vor allem Alleinerziehende, die kein eigenes Einkommen haben, können damit das, was ein Kind braucht, finanzieren", sagte Laurischk. Wie viel es geben sollte, wollte sie nicht sagen. Das Elterngeld nannte sie "eine aus Steuermitteln finanzierte Sozialleistung, die nichts mit Bedürftigkeit zu tun hat und einen großen Posten im Bundeshaushalt einnimmt".
Dagegen hat die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär, das Elterngeld gegen die Kritik der FDP verteidigt. An diesem Erfolgsmodell werde nicht gerüttelt, sagte sie im Deutschlandfunk. "Natürlich war uns von Anfang an bewusst, dass das Elterngeld allein die Geburtenrate nicht steigern kann." Seine volle Wirkung entfalte es nur in einem Gesamtkonzept. Der Staat könne nicht das gesamte Geld zur Verfügung stellen, das ein Kind koste. Kinder bedeuteten auch Verzicht.
Zuvor hatte FDP-Generalsekretär Christian Lindner das Elterngeld kritisiert. Es sei "ein Beispiel dafür, dass Sozialleistungen auch dann mit vielen Milliarden Euro weiterfinanziert werden, wenn sie ihre ursprünglich beabsichtigten Ziele nicht erreichen." Lindner war für diese Äußerung von der SPD, der Linkspartei und dem Familienbund der Katholiken kritisiert worden.
Wie hoch wird das Elterngeld? Diese Einkünfte werden berücksichtigt. Elterngeld
Quelle: dpa
Christina schrieb:
am 17. Mai 2011 um 12:25:07
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ich verstehe es nicht
Was ist denn bloß los in diesem Land? Wir planen doch Kinder nicht, damit wir Geld von Staat bekommen, sondern weil
Kinder unser Leben bereichern. Ist es schon so weit, dass wir Kinder nur als Kostenfaktor betrachten? Kinder sind unsere Zukunft. Klar denkt jede Mutter mal, oh bitte ich brauch mal eine Pause. Generell gibt es doch aber nicht schöneres als Kinder. In jedem deiner Kinder lebt ein Stück von dir weiter. Wenn unsere Eltern nicht ja gesagt hätten wären wir nicht da!!!!!!
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Holunderstrauch schrieb:
am 17. Mai 2011 um 12:20:36
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Libero a malo
Auch Ackermann verliert bei Abschaffung des Splittings nicht mehr als andere. Im Höchstfall ca. 8500 Euro/Jahr.
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Masche schrieb:
am 17. Mai 2011 um 12:19:56
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Kinder in Deutschland
Geldlichen Zuschuß sollten Familien bis zu einem bestimmten Einkommen nur für die ersten drei Jahre bekommen. Dann
aber sollten für alle Kinder alles frei sein, von der Kita bis zur Uni, vom Turnverein bis zur Musikschule, von Bus und Bahn bis zu den Klassenfahrten. Dann erst ist Chancengerechtigkeit garantiert.Es fließt sein Jahren zuviel in Kanäle, die den Kindern nichts bringen. Sollte das mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, dann muß man es eben ändern. Ich weiß, da liegt die Krux!
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