05.01.2012, 13:28 Uhr
Unmittelbar vor dem Dreikönigstreffen der Liberalen steigt der Druck auf Parteichef Philipp Rösler. Führende FDP-Politiker fordern vor der Kundgebung der Partei zum Jahresauftakt ein Ende der Selbstzerfleischung. Der designierte Generalsekretär Patrick Döring hatte Rösler mit irritierenden Aussagen in Bedrängnis gebracht und für noch mehr Wirbel in der Krisenpartei gesorgt. Spätestens nach dieser öffentlichen Demütigung muss der Parteichef um sein politisches Überleben kämpfen.
FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel forderte seine Partei auf, Rösler in der schwierigen Situation zu stützen. Die FDP sei immer dann gut, wenn die Führung als Team funktioniert habe, sagte Niebel "Bild.de". "Wir sollten jetzt alles unternehmen, um Philipp Rösler zu stützen und die FDP wieder erfolgreich zu machen."
Mit dem Dreikönigstreffen müsse eine Trendwende geschafft werden, forderte Niebel weiter. "Die Situation ist sehr schwierig, aber wir kommen jetzt in ruhigeres Fahrwasser." Zentrale Botschaft des zweitägigen Treffens müsse sein: "Wir sind wieder da. Wir haben aufgehört, uns mit uns selbst zu beschäftigen."
Am Mittwoch hatte Döring mit Aussagen über Parteichef Rösler erhebliche Unruhe in der Berliner FDP-Zentrale ausgelöst. Der frisch nominierte Generalsekretär hatte Rösler als "Wegmoderierer" bezeichnet - der Vizekanzler und Wirtschaftsminister sei "kein Kämpfer". Später relativierte Döring seine Äußerungen. Wenig schmeichelhaft hatte sich Döring auch über seinen zurückgetretenen Vorgänger Christian Lindner geäußert.
Die stellvertretende FDP-Chefin Birgit Homburger widersprach Döring: "Ich habe schon oft genug erlebt, dass Philipp Rösler erfolgreich kämpfen kann", sagte sie der Zeitung "Die Welt". Homburger forderte Rösler zugleich auf, das Erscheinungsbild der Partei zu verbessern: "Beim Dreikönigstreffen hat der Bundesvorsitzende die Chance, die Partei inhaltlich klar zu positionieren und ihr Profil zu schärfen". Nötig seien Geschlossenheit und solide, seriöse Sacharbeit.
Wolfgang Kubicki, FDP-Fraktionschef im Kieler Landtag, forderte seine Partei auf, stärker als bisher liberales Profil zu zeigen. Ein "Weiter so" dürfe es nicht geben, sagte Kubicki der "Passauer Neue Presse". Er sei sehr gespannt auf die Rede des Vorsitzenden. Was Rösler dort ankündige, müsse dann auch in praktische Politik umgesetzt werden. Eine neue Führungsdebatte nütze niemandem, "nur dem politischen Gegner".
Der Chef der Jungen Liberalen, Lasse Becker, warnte davor, das Treffen mit Erwartungen zu überfrachten. Es gehe nicht darum, dass Rösler "die Rede seines Lebens" halten müsse, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Rösler müsse klar machen, welche Kernpunkte die FDP in den verbleibenden zwei Jahren dieser Wahlperiode in der Bundesregierung umsetzen wolle.
Am Donnerstagvormittag kam zunächst die Südwest-FDP zum Landesparteitag in Stuttgart zusammen. Im neuen Wahltrend von "Stern" und RTL kommt die Partei gerade einmal auf drei Prozent.
Quelle: dpa
WOBAKO schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:38:30
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FDP-Rösler
Fünf Ministerposten, von Merkel so gewollt,die wir in Kürze wieder bezahlen dürfen für diese FDP-Hohlköpfe, hinzu kommen
noch diese Herren die der Merkel nicht ins Konzept passten, Ole Von Beust, Dieter Althaus, Günther Oettinger, Roland Koch, Jürgen Rüttgers ,und Peter Müller. Der teuerste mit 200.000.-€
folgt in Kürze der Supermann Wulff.Wer ist in der Lage mal das an Pensionen auszurechnen, was die Merkel uns schon für einen Schaden mit ihrer Personalpolitik gekostet hat.
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Maria schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:26:52
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FDP
Nein es würde nicht mehr auffallen wenn die FDP nicht mehr da wäre ! Leider haben aber da zu viele Anrecht auf viel, sehr viel
Steuergelder; sie waren ja Minister etc.. Auch wenn die Mist machen bekommen die ihr Geld.
Mein Gott was für tolle, intelligente Köpfe hatte diese Partei mal, aber dann kam die Managergeneration: schnell Geld verdienen mit tollen Sprüchen (wir doofen Bürger glauben die Täuschungen auch noch) und dann schnell wieder weg, natürlich mit Geld. Unmenschlich ist das alles !
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IngridNo.1 schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:17:44
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FDP
Ich denke, das hat sich auf Grund der fehlerhaften Politik, die kein Mensch mehr hören möchte, erledigt. Das wars. Ja Jungs, was nun -
geht in Euren Beruf zurück, falls Ihr einen Beruf habt. Arbeitet bis 69 auf dem Bau, und ihr wisst, was das Leben ausmacht.
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