03.09.2010, 16:22 Uhr
Ermittler untersuchen das Auto, in dem der 52-Jährige Familienvater sich und seine vierjährige Tochter getötet hatte. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Nach einem Familiendrama bei Kassel kämpfen Ärzte weiterhin um das Leben eines schwer verletzten Jungen.
Sein Vater hatte die vierjährige Schwester des Jungen ertränkt und sich dann selbst getötet. "Dem einjährigen Kind geht es unverändert schlecht", sagte ein Sprecher der Polizei Kassel. Der 52-jährige Vater hatte auch das Kleinkind im Fluss bei Trendelburg zu ertränken versucht.
Der Junge überlebte schwer unterkühlt. Anschließend legte der Vater die Kinder in den Kofferraum seines Autos. In der Nacht zum Donnerstag zündete er gegen 1.00 Uhr einen Sprengsatz und tötete damit sich selbst. Im Wagen wurden mehrere Abschiedsbriefe gefunden, in denen der 52-Jährige die Trennung von seiner Frau als Motiv nannte.
Ein Schäfer hatte das Auto mit den beiden Leichen und dem schwer verletzten Jungen am Donnerstagmorgen an einem geteerten Feldweg bei Trendelburg-Eberschütz entdeckt. Der Vater saß am Steuer des zerstörten Kombis, die beiden Kinder lagen im Kofferraum.
Quelle: dpa
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