27.01.2011, 12:33 Uhr
Sein Auto brachte den Tatverdächtigen ins Visier der Ermittler (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Im Fall des entführten Mirco aus Grefrath hat ein Auto die Fahnder auf die Spur eines dringend tatverdächtigen Mannes geführt. Seit Ende Oktober suchte die Polizei nach einem VW Passat Kombi, den der Entführer benutzt haben könnte.
Eine Zeugin hatte in der Tatnacht einen verdächtigen Wagen dieses Typs an der Wankumer Landstraße L39 nördlich von Grefrath am Niederrhein bemerkt. An der Straße waren ein Kleidungsstück Mircos und das Handy des Jungen gefunden worden. Das Telefon warf der Entführer vermutlich aus dem Auto.
Die Beamten der Sonderkommission Mirco suchten danach dringend weitere Zeugen, die ein auffälliges Verhalten eines VW-Passat-Fahrers bemerkt haben. Alle Polizeidienststellen in Deutschland wurden aufgerufen, höchstens fünf Jahre alte VW Passat Kombi zu ermitteln, die im September am Niederrhein unterwegs waren. Bereits nach wenigen Tagen waren 5900 Hinweise aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen.
Darunter war auch die Aussage eines Rentners, der drei Tage nach der Entführung im 110 Kilometer entfernten Lünen bei Dortmund auf einem Supermarkt-Parkplatz einen Jungen reglos auf dem Rücksitz eines Passats gesehen haben will. Der Fahrer sei gekommen, habe den Kopf gesenkt, sei wortlos eingestiegen und mit Vollgas davongefahren. Der Zeuge konnte den Fahndern auch einen Teil des Kennzeichens mitteilen.
Zunächst waren die Beamten davon ausgegangen, dass gut 3000 Passat überprüft werden müssen. Später stellte sich heraus, dass es mehr als 15.000 Autos waren, darunter allein 2500 Modelle im Kreis Viersen, in dem Grefrath liegt. Wegen des großen Arbeitsaufwandes wurde die Soko Mirco auf 65 Beamte aufgestockt.
Quelle: dpa
2fache Mutter schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:30:52
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an @sveto
Meine Kinder werden mit Sicherheit nicht mit einem Peilsender ausgestattet. Sie sind doch keine Sklaven!!! Freiheit und Vertrauen
muss man Ihnen auch gewähren. Statt dessen besuchen meine Jungs Selbstverteidigungskurse u lasse sie wissen, dass es auch schlechte Menschen gibt und wozu sie fähig sind. Sie wissen, warum sie pünktlich zu Hause zu sein haben, woran sie sich auch bislang hielten und erhoffe das auch in Zukunft. Genau wie Handys lassen sich die Sender vom Körper entfernen.... Sinnlos.
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volker schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:24:05
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mirco
Ob 15Jahre oder länger Haft -Mircos Eltern leiden den Rest Ihres Lebens!!
Und das jeden Tag,dieser Verlust ist unerträglich.
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Mutter schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:21:42
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Bescheuerter Vorwurf
An @Sonnidee,@Cora &@Mona: Ihr seid wohl nicht ganz dicht!!! Habt Ihr vergessen, dass die Mutter aus Sorge Mirco auf dem
Handy anrief? Und wisst Ihr eigentlich, dass Kinder auf dem Nach-Hause-Weg von der Schule, mittags um 13 Uhr entführt werden? Anscheinend sind Ihre Kinder noch viel zu klein, um draussen allein zu spieln, sofern Sie welche haben. Hierbei muss ich immer an Jakob Metzler denken. Es ging ja nur um Mathe-Nachhilfe. Die Eltern hätten es sicher lieber gelassen, wenn.... Also!!!!
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